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Programm gegen Rassismus

FairPlay - Viele Farben. Ein Spiel - geht in sein sechstes Projektjahr. Am Donnerstag präsentierte die Initiative gegen Rassismus im Fußball das Aktionsprogramm für 2002/03.

Startschuss für die kommenden Aktionen ist die dritte europaweite Aktionswoche des Fußball-Netzwerks FARE (Football Against Racism in Europe) vom 17. bis 28. Oktober, an der sich Fanklubs, Migrantenvereine und Fußballklubs aus 18 europäischen Ländern beteiligen. Mit dabei sind Klubs wie Arsenal London, Manchester United, Schalke 04 oder FC Bologna. Erstmals werden auch Aktionen gegen Homophobie im Fußball forciert. In Österreich werden neben Fans des Wiener Sportklub, von FC Blau-Weiß Linz und SPG Wattens/Wacker Innsbruck auch wieder zahlreiche Wiener Amateurvereine aktiv.

Dass die Anti-Rassismus-Arbeit wichtiger denn je ist, sieht man an den sich häufenden Übergriffen gegen schwarze Spieler bei europäischen Klubbewerben und Länderspielen. So wurden erst am Sonntag die englischen Teamspieler Ashley Cole und Emile Heskey Ziel beim EM-Qualifikationsspiel Slowakei – England Ziel rassistischer Beschimpfungen. Die Aktivitäten von FairPlay werden deshalb auch von Wolfgang Gramann, dem Projektleiter des Bewerbungskomitees für die EURO 2008 unterstützt. Gramann wird auch am 24. Oktober im Wiener Rathaus an einer Round Table Diskussion mit Fans aus Österreich, der Schweiz und Deutschland teilnehmen.

Informationen:

FairPlay/Football Against Racism in Europe
Möllwaldplatz 5/3
1040 Wien
Tel.: 01/7133594-93
E-Mail: fairplay@vidc.org
Links: www.fairplay.or.at | www.farenet.org

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