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Prodi-Liste bei Europa-Wahl

EU-Kommissionspräsident Romano Prodi will in den nächsten Tagen ein Bündnis aus vier Parteien vorstellen, das bei den Europawahlen gegen Silvio Berlusconi antreten wird.

Die „Lista Prodi“, wie die Wahlliste aus vier Parteien des italienischen Oppositionsbündnisses heißen wird, will der EU-Kommissionspräsident am 13. und 14. Februar in Rom vorstellen. Seit Monaten arbeitet er an einer linksorientierten Wahlliste, die die liberalkonservative Berlusconi-Partei Forza Italia bremsen soll und der Zersplitterung der Opposition in Italien entgegen wirken soll.

Prodi bekundete, er werde zwar nicht als Spitzenkandidat des Linksbündnisses an den Europawahlen teilnehmen, wie ihn führende Oppositionspolitiker in Italien aufgefordert hatten, er stelle sich jedoch an die Spitze eines „Förderkomitees“, das der „Lista Prodi“ zum Erfolg verhelfen will, sagte der EU-Kommissionspräsident nach Angaben italienischer Medien. Er könne sich nicht persönlich politisch engagieren, weil er bis September sein Mandat als EU-Kommissionspräsident in Brüssel zu Ende führen wolle.

„Geschlossen können wir ein starkes politisches Projekt vorantreiben. Zusammen werden wir Italien eine neue Antwort auf die Krise der Politik und der Demokratie geben. Die Arbeit, die wir im letzten Sommer begonnen haben, bringt Früchte“, betonte Prodi. „Wir werden bei den Europawahlen nicht mehr getrennte Wege gehen, wie es bisher auf Grund des Verhältniswahlrechts der Fall gewesen war, sondern werden für den Erfolg einer einzigen linksorientierten Wahlliste arbeiten“, sagte Linksdemokraten-Chef Piero Fassino.

Fassino wird als Spitzenkandidat der „Lista Prodi“ im Wahlkreis des Nord-Westen Italiens teilnehmen. Er muss sich auf scharfe Konkurrenz gefasst machen. Ministerpräsident Berlusconi hatte vor wenigen Wochen seine Entschlossenheit bekundet, als Spitzenkandidat der Forza Italia an den Europa-Wahlen teilzunehmen. Laut politischen Beobachtern will sich der Medienzar persönlich im Wahlkampf engagieren, weil er nach fast drei Jahren Regierungszeit große Stimmenverluste für seine Partei, die stärkste Einzelgruppierung im römischen Parlament, befürchtet.

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