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Probeführerscheinbesitzer landete in Ampelmast

Es entstanden 15.000 Euro Sachschaden.
Es entstanden 15.000 Euro Sachschaden. ©VN/Eckert
15.000 Euro Schaden, ansonsten ging der Vorfall auch rechtlich glimpflich aus.

Im Herbst fuhr ein mit 0,34 Promille alkoholisierter Lehrling in Bartholomäberg gegen einen Ampelmast. Ein Beifahrer des Probeführerscheinbesitzers wurde verletzt, eine leichte Gehirnerschütterung und eine in Mitleidenschaft gezogene Zunge sorgten ein paar Tage für Schmerzen. Das Auto des Vaters ist Schrott, die Reparatur des Mastes kostet 15.000 Euro. Ein Schaden, den die Versicherung nicht zu zahlen gewillt ist. Nach dem Unfall versuchten der Verursacher und sein Kumpel, den Freund mit 0,0 Promille als Lenker anzugeben, doch das Märchen währte nicht lange.

Glück im Unglück

Weil der Jugendliche bislang unbescholten und nur geringfügig alkoholisiert war, sich geständig zeigte und das Märchen nach wenigen Minuten aufklärte, kam der Probeführerscheinbesitzer im Rahmen einer Diversion mit 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit und 50 Euro Strafe davon. Der Kumpel bleibt ebenfalls ohne Vorstrafe, auch er profitierte von der gerade noch rechtzeitigen Offenlegung des wahren Sachverhaltes. Ob der Freispruch rechtskräftig wird, ist noch offen.

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