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Prinzipien des "Popstars"

Im Bauch von Rainer Schönfelder kribbelt es vor dem Weltcup-Opening-Wochenende in Sölden doppelt. Sowohl die Riesentorlauf-Piste im Ötztal, als auch die Bretter der Showbühne werden die Heimat des 25-jährigen Popstars des Ski-Weltcups sein.

Grund dafür ist die Präsentation seiner zweiten Single “Pop Music”, die das seit kurzem in Wien wohnhafte Kraftpaket am Samstag und Sonntag zum Besten geben wird. Schönfelder ist überzeugt, dass er mit seinen vier Prinzipien “Kraft – Koordination – Coolness – Schnelligkeit” die Doppelbelastung gewohnt elegant meistern wird.

Seit mittlerweile einem Jahr schlägt das Herz des Kärntners regelmäßig höher, wenn er das Musikstudio betritt und es rocken lassen kann. Wie viel Zeit genau für seine große Leidenschaft drauf geht, weiß der Sieger des Kitzbühel-Slaloms 2002 selbst nicht genau. Grund für den “Pop-Rausch” war der Erfolg und die Euphorie rund um sein Debüt-Werk “Schifoan”, das immerhin den Sprung auf Rang 19 der Hitparade schaffte.

Vergleiche zwischen Erfolgserlebnissen sportlicher und musikalischer Natur fallen dem Wahl-Wiener schwer. “Punkto Nervosität und Gefühl sind das zwei Dinge, die man einfach nicht miteinander vergleichen kann, die sich aber perfekt ergänzen.” Auch echte Prioritäten will “Schöne” nicht setzen, denn erst der richtige Mix macht ihn rundum glücklich: “Der größte Erfolg ist für mich, wenn ich mich sowohl in der Musik, als auch im Skifahren steigern kann.”

Nie aus den fast immer von seinen Sonnenbrillen bedeckten Augen verliert Schönfelder bei alldem Stress seine vier Prinzipien. “Kraft und Coolness hab ich von Natur aus”, grinst der musikalische Quereinsteiger und ergänzt: “Koordination und Schnelligkeit müssen sich aber mit der Kraft immer auf einer Ebene befinden, sonst stimmt die Mischung nicht.”

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