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Prinz Charles kämpft gegen moderne Architektur

Der für seine konservativen Ansichten in Architekturfragen bekannte Prinz Charles kämpft erneut gegen Pläne für ein modernes Bauwerk in London.

In einem Brief an den katarischen Investor Qatari Diar habe der britische Thronfolger gebeten, ihn in die Pläne zum Umbau der Chelsea Barracks einzubeziehen, berichtete der “Daily Telegraph” am Dienstag. Anstelle der vom berühmten Architekten Richard Rogers geplanten Konstruktion aus Glas und Stahl wünsche Prinz Charles sich ein klassisches Bauwerk aus Ziegeln, Stein und Schiefer, das sich mehr am nahe gelegenen Royal Hospital orientiere.

Charles sei “so unglücklich mit den derzeitigen Entwürfen”, berichtete der Architekt Quinlan Terry, der für den Thronfolger einen Alternativ-Entwurf machte. Der Prinz sei fest entschlossen dafür zu kämpfen, “dass diese wichtige Ecke von London geschützt und verbessert wird”, sagte Terry dem Blatt. Eine Sprecherin des Grundstückeigentümers Project Blue erklärte, die Investoren seien sich “der Ansichten seiner Königlichen Hoheit über moderne Architektur bewusst”. Im Dialog mit Vertretern des Prinzen solle ein Kompromiss gefunden werden.

Prinz Charles hatte 1984 Schlagzeilen gemacht, als er in einer Rede vor der königlichen Architektenkammer Entwürfe zur Erweiterung der National Gallery in London als “monströses Furunkel” geißelte.

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