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Pressestimmen zum Tod von Ex-US-Präsident Reagan

„The Observer“ (London):
„Reagans Politik der freien Marktwirtschaft drückte einen unauslöschlichen Stempel auf die 80er Jahre. Ronald Reagan war einer der kontroversesten Präsidenten in der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten, aber sein langsamer Tod durch eine schreckliche Hirnkrankheit hat Amerika in Mitleid vereint. Nun wird die Erinnerung an den Verfall der späten Jahre langsam verblassen, aber die Debatten und Dispute über sein Erbe werden bleiben.

Einmal mehr wird Reagan seine Landsleute entzweien: War er der Mann, der den Egoismus ins Wirtschaftsleben gebracht hat? War er nur eine Marionette mächtiger Männer hinter den Kulissen, die in geheime Waffengeschäfte verwickelt waren? Viele auf der Linken würden Ja sagen und seine politische Bedeutung als einen Feldzug für Zynismus und Eigeninteresse abtun. Konservative Amerikaner dagegen werden sich an den Oberbefehlshaber erinnern, der den Kalten Krieg gewonnen hat.“

Die konservative britische Zeitung „The Sunday Telegraph“ (London):

„Ronald Reagan hat die Gewissheiten seiner Zeit in Frage gestellt und dadurch sowohl Amerika als auch die Welt verändert. Während seiner beiden Amtszeiten als Präsident hat er die Vereinigten Staaten auf den Weg zu wirtschaftlichem Wohlstand gebracht und die Sowjetunion so nachhaltig herausgefordert, dass sie kurz nach seinem Rückzug aus dem Weißen Haus zusammengebrochen ist, was den 40-jährigen Kalten Krieg beendete.

Viele Aspekte seiner Innenpolitik sind heute allgemein anerkannt, aber damals waren sie höchst umstritten: Steuereinschnitte und Deregulierung, ein verkleinerter Regierungsapparat und Angriffe auf die Macht der Gewerkschaften. Aus all diesen Gründen ist es Präsident Reagan gelungen, Amerikas Selbstvertrauen nach Jahren des Selbstzweifels wiederherzustellen.“

Die Mailänder Zeitung „Corriere della Sera“:

„George Bush beweint den Tod seines Modells Ronald Reagan, dem Erfinder der konservativen Revolution in Amerika, dem Vater des wirtschaftlichen Neoliberalismus, dem Gewinner des Kalten Krieges. (…) Sowohl in der Innenpolitik als auch in der Außenpolitik übernahm Bush die Strategien Reagans, von den drastischen Steuersenkungen bis zum Raketenabwehrsystem. Und nach dem Blutbad des 11. September stürzte sich Bush kopfüber in den Kampf gegen den Terrorismus wie Reagan sich einst in den Kampf gegen den Kommunismus gestürzt hatte. (…) Es ist wahrscheinlich, dass Bush in seinem Wahlkampf jetzt fordern wird, dass er auch im Namen Reagans wiedergewählt wird.“

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