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Pressefreiheit in Zeiten einer weltweiten Pandemie

©Russmedia
Anlässlich des heutigen Tages der Pressefreiheit rückt die freie Meinungsäußerung, gerade in Bezug auf das omnipräsente Thema Corona, in den Fokus – ein Kommentar.

"Das Recht auf freie Meinungsäußerung, unweigerlich verankert in der Verfassung eines jeden demokratischen Staates, wird aktuell auf eine harte Probe gestellt, betrachtet man die aktuelle Diskussion rund um Corona & Co. Einerseits sollte und darf man den Covid-Maßnahmen kritisch gegenüberstehen und diese auch hinterfragen. Andererseits bedeutet das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht, dass man sich auf ein Podium stellen kann und ungeprüfte Un- oder Halbwahrheiten verbreitet. 'Zwei und Zwei' ist nun mal 'Vier', auch wenn man der 'freien' Meinung ist, dass diese Addition 'Fünf' ergibt. Fakten bleiben Fakten. Zumal in der Bevölkerung angesichts der aktuellen Situation schon genügend Unsicherheit herrscht. Betrachtet man das Narrativ der sogenannten 'Querdenker' chronologisch, entdeckt man ein 'Best-of' von Verschwörungstheorien, die seit Anbeginn der Pandemie in Zusammenhang mit der weltweiten Verbreitung eines Virus gebracht werden. 'Great Reset' trifft auf Echsenmensch, Adrenochrom-Promis, die Kinder missbrauchen, ominöse Chip-Implantate, verabreicht durch die Impfstoffe, falsch positive Negative, die Mär der Impftoten, Bill Gates und natürlich die nahezu tödliche FFP2-Maske. Der Polizeistaat lässt grüßen, die Verfassung wird ausgehebelt und der Verlust der Grundrechte bekommt mit dem 'Green Pass' seine Manifestation."

Covid-Maßnahmen vs. Grundrechte

"Keineswegs sollte man diese Entwicklungen einfach hinnehmen, natürlich weckt der Kampf gegen die Pandemie berechtigte Ängste. Jeder Verlust eines Grundrechts muss genau hinterfragt und abgewogen werden, ob ein derartiger Einschnitt wirklich zum Wohle aller legitimiert werden darf. Zumal es in diesem Fall um Eingriffe in zutiefst persönliche Grundrechte geht, gerade auch was den Datenschutz und sensible Gesundheitsinformationen betrifft. Was auch den Verfassungsgerichtshof auf den Plan gerufen hat – quod erat demonstrandum."

Fake-News, "Plandemie", gekaufte Systemmedien und Pressekodex

"Die oft zitierte 'Lügen-Presse' geriet bereits vor Corona ins Schussfeld, auch weil ein 'gewisser Donald Trump', dessen Name tunlichst nicht dazu verwendet werden sollte, um Parallelen zu Lokalpolitikern zu ziehen, einen Feldzug gegen renommierte Zeitungen und Sender führte, um seine populistische Ideologie unters Volk zu bringen. Von Fake-News, der 'Plandemie' und gesteuerten System-Medien ist die Rede. Was man aber vielleicht nicht vergessen sollte, ist die Tatsache, dass jeder Herausgeber und jeder Journalist, der etwas auf sich hält, verpflichtet ist, Quellen zu überprüfen. Und im Falle der Verbreitung von Falschinformation auch gesetzlich belangt werden kann und wird. Check, Double-Check, Re-Check. Was im Falle des publizierenden Individuums auf Social Media, Telegram & Co. leider nicht oder kaum der Fall ist. Vielleicht denken Sie daran, wenn Ihnen das nächste Mal eine dubiose Meldung auf dem Bildschirm unterkommt. Kurz vor dem 'Great Reset', versteht sich."

Joachim Mangard, VOL.AT

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