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Premiere für konstante Spritpreise

Tanken geht ins Geld.
Tanken geht ins Geld. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Über Fronleichnam tritt Spritpreiskorridor in Kraft. Bis Sonntag müssen Preise konstant bleiben.
Preiskorridor für Tankstellen

Heute kommt zum ersten Mal die Spritpreisverordnung zum Tragen. Das heißt, Tankstellenbetreiber dürfen um 12 Uhr die Preise erhöhen und dann bis Mittwoch, 11 Uhr, nur mehr senken oder konstant halten. Von da müssen die Spritpreise bis Sonntag, 24 Uhr, gleich bleiben. Ab Montag, 12 Uhr, dürfen sie dann wieder angehoben werden. Mit der Regelung will Wirtschaftsminister Mitterlehner Preissprünge wie zu Ostern verhindern. Betroffen sind alle Tankstellen, ursprünglich sollten kleine Zapfsäulenbetreiber ausgenommen werden. Ein Verstoß wird bis maximal 2180 Euro bestraft. Die Regelung soll vorerst nur für die Sommerferien gelten. Die Feiertage vor Weihnachten und die Weihnachtsferien selbst sind davon ausgenommen. Die Verordnung läuft mit Jahresende 2012 aus.

Während die Mineralölindustrie durch die Verordnung an sich schon einen Schaden sieht und jede Form der Marktregulierung als falschen Weg erachtet, begrüßen die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ den Preiskorridor. Warnungen der Mineralölindustrie, dass sie zu den Feiertagen dann keine Preiskürzungen mehr durchführen können, kosten sie nur ein mildes Lächeln.

Autofahrer sollen vergleichen

„Ich kann mich an kein Wochenende erinnern, an dem die Spritpreise jemals billiger geworden wären“, so ÖAMTC-Expertin Elisabeth Brandau. Der ARBÖ ruft die Autofahrer dazu auf, die Treibstoffpreise zu vergleichen und bewusst die günstigsten Tankstellen anzusteuern. Kontinuität sei wichtig, denn schließlich werden teuere Tankstellen ihre Preise nur dann senken, wenn billigere Tankstellen das Geschäft machen, so der Club.

Indes erklärt Minister Mitterlehner, dass die Zeiten des günstigen Öls vorbei sind. „Wie Experten bestätigen, müssen wir uns darauf einstellen, dass die Treibstoffpreise in Zukunft noch weiter steigen werden.“

(VN)

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