Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Präsidentenwahl in Kenia muss nicht erneut wiederholt werden

Richter bestätigten Kenyattas Sieg
Richter bestätigten Kenyattas Sieg ©APA (AFP)
Das Oberste Gericht Kenias hat die jüngste Wiederholung der Präsidentschaftswahl für gültig erklärt. Höchstrichter David Maraga erklärte am Montag in Nairobi, die Beschwerden gegen die Wiederholung der Wahl seien abgewiesen. Damit wird es in dem ostafrikanischen Staat keinen erneuten Urnengang geben. Präsident Uhuru Kenyattas Wahlsieg ist damit trotz des Wahlboykotts der Opposition bestätigt.
Tote bei Protesten gegen Wahlausgang

Das oberste Gericht hatte die ursprüngliche Präsidentschaftswahl vom August in einem für den afrikanischen Kontinent bis dahin beispiellosen Schritt wegen grober Unregelmäßigkeiten überraschend für ungültig erklärt und eine Wiederholung angeordnet. Oppositionsführer Raila Odinga hatte daraufhin die Wiederholung des Urnengangs Ende Oktober boykottiert.

Niedrige Wahlbeteiligung

Das führte zu einer drastisch niedrigeren Wahlbeteiligung von nur einem Drittel der Stimmberechtigten und einem überragenden Sieg von Amtsinhaber Kenyatta, der die Wahl mit gut 98 Prozent der abgegebenen Stimmen gewann. Für Odinga wurden weniger als ein Prozent der Stimmen abgegeben. In einigen von der Opposition kontrollierten Gebieten waren die Wahllokale gar geschlossen geblieben. An der ersten Austragung der Wahl hatten sich noch fast 80 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt.

Politische Spaltung dürfte sich weiter zuspitzen

Die Entscheidung der obersten Richter fiel laut Maraga einstimmig. Damit kann Kenyatta kommende Woche als Präsident vereidigt werden. Juristisch ist die Wahl damit aufgearbeitet. Die Spaltung des Landes in verfeindete politische Lager dürfte sich nun aber weiter zuspitzen. Beobachter befürchteten, dass es bei bevorstehenden Protesten zu mehr gewaltsamen Zusammenstößen kommen könnte.

(APA/dpa/ag.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Präsidentenwahl in Kenia muss nicht erneut wiederholt werden
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen