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Powell für Versöhnung mit Frankreich

Der amerikanische Außenminister Colin Powell hat sich nach den schweren Meinungsverschiedenheiten mit Frankreich für die Versöhnung mit Paris ausgesprochen.


„Wir hatten politische Differenzen in einer sehr wichtigen Frage. Wir haben niemals unsere freundschaftlichen Beziehungen in Frage gestellt. Es ist Zeit, uns zu versöhnen“, sagte Powell der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ (Freitag-Ausgabe).

Die Vereinten Nationen sollen nach Angaben Powells im Nachkriegs-Irak „eine Rolle im humanitären Bereich und beim Wiederaufbau einer Zivilverwaltung“ spielen. Die USA arbeiteten an der Gestaltung einer Übergangsverwaltung in Bagdad. „Dazu werden irakische Oppositionelle aus dem Ausland und aus dem Inland gehören“, sagte er.

Wie die Rolle der Vereinten Nationen genau aussehen wird, werde später erörtert. „Es ist noch zu früh, um Einzelheiten festzulegen“, sagte Powell. Die von Frankreich gewünschte Einberufung einer internationalen Konferenz über den Irak werde noch Gegenstand von Diskussionen „im Rahmen der UNO“ werden.

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