Posten in Afghanistan verlassen: US-Soldat droht lebenslange Haftstrafe

©EPA
Bowe Bergdahl war 2009 von seinem Wachposten im Osten Afghanistans verschwunden und wenig später von Taliban-Kämpfern gefangen genommen worden. Dienstwaffe, Munition und Schutzweste hatte er zurück gelassen.

Der im vergangenen Jahr nach einem Gefangenenaustausch mit den Taliban in die USA zurückgekehrte Bergdahl wurde nun formell der Fahnenflucht und des Fehlverhaltens angeklagt.

Fehlverhalten vor dem Feind

“Beide Anklagepunkte habe eigene Strafrahmen. Fehlverhalten vor dem Feind und die Gefährdung von Stützpunkt, Einheit oder Standort kann mit der Höchstrafe einer Unehrenhaften Entlassung, Degradierung und einer lebenslangen Haftstrafe geandet werden”, sagte Armeesprecher Daniel King am Mittwoch.

Bergdahl war 2009 von seinem Wachposten im Osten Afghanistans verschwunden und wenig später von Taliban-Kämpfern gefangen genommen worden. Die Umstände seiner Freilassung waren umstritten. Fünf Guantanamo-Häftlinge sollen Teil des Gefangenaustauschs gewesen sein. (red/Reuters)

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