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Post ehrt Muhammad Ali

Die Österreichische Post ehrt Muhammad Ali, den wohl bekanntesten Boxer aller Zeiten, mit einer Briefmarke. Am 14. Jänner erscheint das Wertzeichen zu 1,25 Euro in eine Auflage von 800.000 Stück.

Anlassbezogene Sonderstempel werden an diesem Tag im Philatelie-Shop auf der Kärntner Straße in Wien und in Bad Mitterndorf (Steiermark) verwendet.

Es seien „zähe Verhandlungen“ mit dem Management des Box-Idols gewesen, verriet Post-Philatelie-Chef Erich Haas in einer Aussendung. Nicht nur deshalb ist er nun vom internationalen Erfolg der Briefmarke überzeugt. Muhammad Ali ist nach Max Schmeling im Jahr 2005 der zweite Boxer, der auf österreichischer Frankaturware verewigt wurde.

Am 17. Jänner 1942 wurde der spätere Champion als Cassius Clay in Louisville (Kentucky) geboren. Seinen ersten Titel holte der damals 18-jährige US-Amerikaner bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom, als er im Halbschwergewicht den Polen Zbigniew Pietrzykowski nach Punkten besiegte.

Einen Tag nach dem Gewinn des WM-Titels in Miami Beach gegen Sonny Liston (K.o. in der 8. Runde) konvertierte Cassius Clay am 26. Februar 1964 zum Islam und nannte sich nunmehr Muhammad Ali. Der begnadete Provokateur und Showman engagierte sich außerhalb des Box-Ringes vehement für die Gleichstellung der Schwarzen in den USA, verweigerte den Kriegsdienst und verlor durch Richterspruch seinen WM-Titel.

Erst mehr als drei Jahre später, im September 1970, durfte Ali wieder boxen – wenige Monate danach musste er gegen Joe Frazier seine erste Niederlage als Profi einstecken. Doch Ali nahm erfolgreich Revanche, besiegte Frazier im Jänner 1974 in New York und holte sich gegen George Foreman im legendären „Rumble in the Jungle“ am 30. Oktober 1974 in Kinshasa die WM-Titel der WBA und WBC zurück.

Am 15. September 1978 wurde Ali zum dritten Mal Weltmeister (WBA) nach einem Punktesieg gegen Leon Spinks, am 27. Juni 1979 gab er den WBA-Titel zurück und erklärte seinen Rücktritt vom Boxsport. 1984 wurde bei Muhammad Ali die Parkinson’sche Krankheit diagnostiziert, die seine körperlichen Fähigkeiten in den folgenden Jahren immer mehr einschränkte. Dennoch ist der schwer gezeichnete Champion seit 1998 Friedensbotschafter der Vereinten Nationen.

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