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Portrait EHC Hard

Der Eishockeyclub Hard spielt höchst erfolgreich in der dritten Schweizer Liga, dennoch wissen viele Harder gar nichts von der Existenz ihrer Hockeycracks. VOL Live hat den Club portraitiert.

Aus Spaß wurde Ernst – und das schon vor 10 Jahren. 1997 wurde aus einem Hobbyclub der EHC Hard. Und der spielt mittlerweile in der dritten Eishockeyliga.

Aber nicht in Österreich sondern in der Schweiz. Ganz einfach weil die Wege, die man bei Auswärtsspielen zurücklegen muss, in der Schweiz kürzer sind.

Eine der absoluten Stützen im Verein ist der ehemalige Bundesliga- und Nationalliga-Spieler Martin Rezsnyak. Seinen Wechsel zum EHC Hard begründet er mit seinem fortgeschrittenen Sportleralter: „Mit meinen 35 Jahren ist es an der Zeit, den Jungen Platz zu machen. Und da ist es nur vernünftig in eine tiefere Liga zu wechseln.“

Auch wenns „nur“ die dritte Schweizer Liga ist – Martin Rezsnyak geht immer noch voll motiviert in jedes Spiel. „Natürlich bin ich noch mit Biss dabei. Eishockey ist ein Kampfsport, da geht es nicht, dass man zurücksteckt. Ich spiele schließlich hier um zu gewinnen“ so Rezsnyak. Auch vom Umfeld in Hard ist der Ex-Profi begeistert: „Der Eisplatz, die Ausrüstung, die Betreuung – alles hier ist schon fast profihaft. Es macht richtig Spaß hier zu spielen und zu trainieren.“

Letztes Jahr wurde der EHC Hard Meister in der vierten Schweizer Liga, momentan befindet man sich im Spitzenfeld der dritten Liga – und trotz dieser beachtlichen Erfolge ist der Verein eigentlich nur Insidern bekannt. Viele Harder wissen gar nichts von der Existenz ihrer Hockeycracks – das bestätigt und bedauert auch die Harder Sportreferentin Evi Mair. „Ich habe mit dem Vereinspräsidenten gesprochen und ihn ermutigt, ein bisschen die Werbetrommel für seinen Verein zu rühren. Denn die Gemeinde ist sehr stolz auf den EHC Hard und wir fördern den Club auch. Ich würde mir wünschen, dass der Verein über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt wird.“

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