Pornhub löscht Millionen Sex-Videos

Angesichts der Vorwürfe zu Missbrauchsdarstellungen von Kindern auf seiner Porno-Plattform will Pornhub vorläufig nur noch Inhalte von verifizierten Nutzern erlauben.
Angesichts der Vorwürfe zu Missbrauchsdarstellungen von Kindern auf seiner Porno-Plattform will Pornhub vorläufig nur noch Inhalte von verifizierten Nutzern erlauben. ©AFP
Ein herber Schlag für die Nutzer von "pornhub.com". Denn die beliebte Porno-Plattform löscht rund 8,8 Millionen ihrer Videos nach schweren Missbrauchsvorwürfen.

Angesichts der Vorwürfe zu Missbrauchsdarstellungen von Kindern auf seiner Porno-Plattform will Pornhub vorläufig nur noch Inhalte von verifizierten Nutzern erlauben. Alle in der Vergangenheit hochgeladenen Videos von anonymen Nutzern seien gesperrt worden, teilte die Plattform mit. Künftig werden demnach nur Partner der Plattform und Menschen, die Werbeeinnahmen mit ihren Videos verdienen, in der Lage sein, pornografische Inhalte hochzuladen.

Auf diese Weise solle sichergestellt werden, dass die in den Videos auftretenden Menschen volljährig sind. Pornhub kündigte für das kommende Jahr auch einen neuen Verifizierungsprozess für Nutzer an. Das Unternehmen reagierte damit auf einen Bericht der "New York Times", wonach viele der jährlich 6,8 Millionen neuen Videos auf Pornhub Kindesmissbrauch und nicht einvernehmlichen Sex zeigen. Die Zahlungsdienstleister Mastercard und Visa hatten nach den Enthüllungen angekündigt, keine Zahlungen an die Plattform mehr abzuwickeln.

(VOL.AT)

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