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poolbar-Woche 4 mit Vista Chino, Patrick Wolf und Brachialunterhaltung auf Wienerisch

Patrick Wolf am Samstag in der Feldkircher poolbar.
Patrick Wolf am Samstag in der Feldkircher poolbar.
Von der Rückkehr einer Legende, einem Patrick im Wolfspelz und intelligenter Brachialunterhaltung auf Wienerisch.

Der Auftakt zu Woche 4 steht ganz im Zeichen der künstlerischen körperlichen Bewegung: Sowohl am Montag (22.07.), Dienstag (23.07.), Mittwoch (24.07.), Donnerstag (25.07.) und Freitag (26.07.) Vormittag ab 10.00 wie auch am Dienstag Abend ab 20.30 finden Tanzveranstaltungen rund ums Alte Hallenbad statt. Am Vormittag jeweils der „pooltanz: Da, da und wo noch?” (presented by netzwerkTanz) im Reichenfeldpark, am Dienstag-Abend „openSpace” (presented by netzwerkTanz) im pool und Videos zu Tanzperformances von bewegunsmelder & Tanzhaus Hohenems im Brutkasten.

Der Mittwoch-Abend (24.07.) wird ein weiteres Mal von den „Besten im Westen” bestritten. Der traditionelle Ländle-Abend – mittlerweile bereichert mit starkem musikalischen Dreiländereck-Bezug – geht mit Discure (Punk/Metal/Grind) und i.o.n.u. (Hardcore/Trash/Punk) in die dritte Runde. Der Eintritt ist frei.

Der Donnerstag-Abend (25.07.) widmet sich mit „Elementarräumchen – Ein Film über Freiräume im Alpenrheintal” ganz dem Thema Bodenfreiheit: Zum Film findet eine Lesung statt, in der von Martin Hartmann (Bodenfreiheit) Schmankerl aus 50 Jahren Raumentwicklung im Rheintal vortragen werden. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf dem Thema „Bodenfreiheit”, bei dem es um den Erhalt von frei zugänglichen Flächen für alle geht. Im Anschluss findet eine offene Diskussion statt. Der Eintritt ist frei.

Am Freitag (26.07.) kündigt sich eine weitere Kult-Band an: Vista Chino, hervorgegangen aus der Stoner-Legende Kyuss, entern die Bühne in der Halle. Bitte warten heißt es zwar zur Zeit noch auf neues, pressfrisches Material, nicht jedoch auf ein Live-Feuerwerk in persona: John Garcia, Nick Oliveri und Brant Bjork beweisen, dass sie nicht zu Unrecht zu den Begründer eines ganzen Genres gehören.
Vor Vista Chino eröffnen Been Obscene mit ihrem Alternative Psychedelic-Rock den Abend, danach geleitet Miss Chain & The Broken Heels’ Garage Pop das Publikum durch die Nacht.

Kunterbunt vielfältig auch das Rahmenprogramm an diesem Abend: Auf der Terrasse verwandeln GauklerInnen die Umgebung in eine zauberhafte Kulisse: Feuershow/Feuertanz, mystische Musik, Trommelbeats und choreographierter Tanz gemixt mit technischen Swings der Feuergeräte (Pois, Keulen, Fächer, Stab etc.) entführen in eine andere Welt. Künstlerisch geht es auch im pool zu, wo unter dem Motto „Kurzfilme: FH Vorarlberg” in die kreative Welt des Studienganges InterMedia eingetaucht werden kann und Videoarbeiten der letzten Semester präsentiert werden.

Am Samstag (27.07.) treffen stylische Extravaganz und ein düster-keltisches Totemtier in einer Person aufeinander: Der Halbire Patrick Wolf hat sich auf den Weg gemacht, mit seinem Hybrid aus dunkel-melancholischer Elektronik und typischen Folk-Instrumenten (wie bspw. Keltische Harfe und Viola) das Ländle musikalisch zu erobern. Der britische Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist ist auf der Insel längst kein unbeschriebenes Blatt mehr – und bei uns auf dem Festland mehr als ein Geheimtipp.
Giantree stimmen mit ihren Indie-alternative, bestehend aus luftigen Melodien, melancholischen Texten und einer mehr als sehnsuchtsvollen Stimme auf den Abend ein.

Der Nachmittag und das Vorabendprogramm sind ein weiteres Mal vom Tanz geprägt: Während in den Nachmittagsstunden auf der Terrasse jeweils ein Workshop zu den Tanzstilen „Solo Charleston” und „Lindy Hop” angeboten wird, findet im pool, in Weiterführung der Workshops, mit dem „Cirque de la nuit” ein Swing-Abend der Extraklasse statt. Inklusive Djs und Live-Band.

Das dieswöchige Jazzfrühstück ist von einer Besonderheit geprägt: Zwischen Picknick und chill-Out-Zone auf der Wiese und den Klängen von Cheap Trix wird dem poolbar-Team von Bürgermeister Wilfried Berchtold der „Feldkircher Kulturpreis 2013″ überreicht.
Am Abend wird geredet. Konkret: maschek.redet.drüber. Die eigenwilligen Medienkünstler – bekannt aus Alfred Dorfers „Donnerstalk” und Stermann und Grissemanns „Willkommen Österreich” – bieten tiefgreifende Brachialunterhaltung auf Wienerisch. Vom internationalen TV-Geschehen bis zum Society-Sternchen, niemand ist vor ihren Neuinterpretationen sicher: Und was diesen Personen in den Mund gelegt wird, ist meistens völlig abgedreht, manchmal entlarvend, manchmal einfach saukomisch, aber immer besser als das Original.

Weitere Infos auf poolbar.at.

 

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