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poolbar: Rückblick auf Woche 5

Am Montag, 29. Juli, rockte Japandroids die poolbar.
Am Montag, 29. Juli, rockte Japandroids die poolbar. ©Matthias Rhomberg
In der fünften Poolbar-Woche wurde gerockt, getanzt und Party gemacht. Angefangen hat alles mit Japadroids am Montag, gefolgt von Surfer-Dude Donavon Frankenreiter. Nach Indie-Rock und Elektro wurde es am Sonntag gemütlich, um sich auf die nächste Woche vorzubereiten.

Der Montag (29. Juli) wurde mit einem Duo eingeleitet. Einem Duo, das es in sich hat. Vor allem live: Japandroids aus Kanada lieferten lediglich mit Gitarre, Schlagzeug und Stimme ein musikalisches Sturmgewitter der Sonderklasse. Garage-Punkrock vom Feinsten. Sympathisch. Ausdrucksstark. Energiegeladen.

Ganz anders der darauf folgende Dienstag (30. Juli): Der musizierende Surfer-Dude Donavon Frankenreiter lud zum hawaiianischen chill out. Mit Schnauzer, ausgewaschenen Jeans und einer ordentlichen Portion Country im Blut verbreitete der US-Amerikaner die Atmosphäre einer entspannten Nacht am Strand – im Alten Hallenbad. Unnütz zu erwähnen, dass das Publikum die Halle stürmte und für ein volles Haus sorgte.

Für ein weiteres Highlight sorgten am Donnerstag (01.08.) Austra im ausverkauften pool: Ebenfalls aus Kanada stammend, hat sich die bunt zusammengewürftelte Truppe um Sängerin Katie Stelmanis ganz dem düster-melodiösen (New)Wave verschrieben. Elektronische Klangperlen wie bspw. „Beat And The Pulse” oder der Überhit „Lose It”, die wie alle Songs von der Stimme Stelmanis leben, verwandelten den pool in ein Konzerthaus der etwas anderen Art.
Für eine Überraschung sorgte die Vorband Kottarashky & The Rain Dogs: Man nehme eine Vielzahl an folkloristischen Strömungen, durchmische diese mit einem elektronischen Grundgerüst, garniert mit dezenten, aber perfekt platzierten samples, und vollende diese ganz spezielle, bulgarische Folktronica mit einer Live-Besetzung, bestehend aus Schlagzeug, Gitarre, Bass und – Klarinette.

Ausverkauft auch der Freitag (02.08.): Wenn Tocotronic rufen – folgen die Maßen. Mit neuen Album im Gepäck und – ebenfalls wie das poolbar-Festival – getreu dem Motto „20 Jahre sind nicht genug” boten die vier letzten verbliebenen Helden der Hamburger Schule ein indie-pop-rockiges Potpourri aus den letzten zwei Dekaden ihrer Schaffenszeit. Erfreulich: Die Gitarren durften auf der Bühne signifikant härter gestimmt sein als auf Platte. Sehr erfreulich: Dirk von Lowtzow und Co haben auch nach all der Zeit ihren ganz besonderen Spirit noch nicht verloren. Fazit: Qualität hält ewig.

Dass Goldie in all den Jahren nichts verlernt hat, bewies der Drum ‘n’ Bass und Jungle-Altmeister am Samstag-Abend (03.08.). Der Umstand, dass der Brite mit den Goldzähnen zu doch sehr fortgeschrittenen Stunde an seine DJ-Decks trat, tat der Stimmung im pool keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: „Beat And The Pulse”, um an dieser Stelle den Songtitel einer anderen Band als treffende Beschreibung heranzuziehen, brachten den pool sprichwörtlich zum Überlaufen – musikalisch wie menschlich.
Überraschung Nummer 2 in dieser Woche: Rangleklods. So sperrig der Name auch daherkommt, so erhellend der Sound der beiden Dänen. Eine Maschinen-Material-Schlacht auf höchstem Niveau – mit Laptops, Mischpulten, Drumcomputer, Teremin(!) und auffallend guten Stimmen bewaffnet, tauchten Rangleklods tief in die Welt des Elektronischen ab. Ein bisschen Synthpop, ein bisschen mehr 80ies-Style, sehr viel mehr Melodie, und vor allem: ein massiver Beat. Salopp im elektronischen Sprachjargon formuliert: So muss man an den Knöpfen drehen!

Einen Wochenausklang der etwas anderen Art bot der darauf folgende Sonntag (04. August): Noch ganz unter dem Eindruck des vormittäglichen Jazzfrühstücks mit dem MCT-Trio und bei hochsommerlichen Temperaturen picknickend unter schattigen Bäumen, lud der Abend zu einer Nacht der Mode, Kunst, Musik und Kulinarik. Der Anlass: Nicht nur das poolbar-Festival feiert sein 20Jahres-Jubiläum, sondern auch die Boutique M3 Fashion & Shoes, und die Plattform für Kunst, Mode, Design und Sound, BazArt, wird vier. Grund genug, die Nacht zum Tag zu machen – ein pool voller kreativer Ideen, im wahrsten Sinne des Wortes.

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