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Polizeischutz für "falschen" Webb

Die Aufregung um Fußball-Schiedsrichter Howard Webb nach dessen Elfmeterpfiff für Österreich beim 1:1 gegen Polen hat einen 62-jährigen Techniker nun besonders getroffen.

Dem Mann, der den gleichen Namen wie der englische Unparteiische trägt, wurde laut englischen Medienberichten am Samstag nach Morddrohungen Polizeischutz angeboten. Sowohl der “richtige” Howard Webb, ein 36-jähriger Polizeibeamter, als auch der “falsche” leben in Rotherham/South Yorkshire.

Der 62-jährige Webb erhielt laut dem “Daily Telegraph” bereits Drohanrufe, einige in polnischer Sprache, einige in englischer. Seine E-Mail-Adresse wurde wegen zahlreicher nicht gerade freundlicher Mails bereits geschlossen.

Im Internet sind indes erneut Fotomontagen des englischen Referees, der durch einen Elferpfiff den Ausgleich der ÖFB-Auswahl in der 93. Minute begünstigte, aufgetaucht. Sie zeigen Webb mit einem Messer im Kopf oder einem Fadenkreuz auf der Stirn. Auch Polens Premier Donald Tusk hatte sich am Tag nach dem Spiel in der Wortwahl vergriffen und gemeint: “Gestern hätte ich gerne getötet – Sie wissen, wen”.

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