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Political Correctness und seine Anfänge

Bekannt wurde der Begriff und die Debatte darum in den 80er Jahren in den USA.
Bekannt wurde der Begriff und die Debatte darum in den 80er Jahren in den USA. ©Pixabay
Wann entstand der Begriff und was ist die Idee dahinter: Eine kleine Einführung

Das Nachdenken über die Sprache und seinen Gebrauch, sind so alt wie die Sprache selbst. Eine Bewegung daraus und das konkrete Fordern der "politischen Korrektheit" im Sprachgebrauch entstand in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die damaligen Antidiskriminierungsbewegungen kamen von den sogenannten Neuen Linken und hatte seinen Ursprung an kalifornischen Universitäten. Erst in den 1980er Jahren wurde der Begriff durch die Verbreitung in den US-Medien einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Seit über einem Jahrzehnt sind es nicht nur mehr Politiker, die aufgrund ihrer Wortwahl an den Pranger gestellt werden, sondern auch Firmen, deren Logos und Kampagnen. Shitstorms und äußerst hitzige Debatten, ausgetragen auf den Plattformen der Sozialen Medien, sind dabei keine Seltenheit.

Sprache beeinflusst Denken

Der Sprachwissenschaftler Wilhelm von Humboldt (18. und 19. Jahrhundert) wusste schon: "Die Sprache ist das bildende Organ des Gedankens". Er glaubte an eine Wechselwirkung, sprich gegenseitige Beeinflussung von Sprache und Gedanken. Laut den Verfechtern der "politischen Korrektheit" spiegle Sprache nicht nur die Weltsicht des jeweiligen Sprechers wider, sondern darüber hinaus, lasse sich über "Worte" sogar eine bestimmte Weltsicht konstruieren.

(VOL.AT)

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