Polit-Krise in Honduras laut Clinton beendet

Die politische Krise in Honduras ist nach vier Monaten beendet. Nach Angaben der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) unterzeichneten Interimspräsident Roberto Micheletti und der per unblutigem Putsch gestürzte Staatschef Manuel Zelaya am Donnerstagabend (Ortszeit) in Tegucigalpa ein entsprechendes Abkommen.

US-Außenministerin Hillary Clinton erklärte in Pakistan, die Krise in Honduras sei mit diesem “historischen Abkommen” zu Ende. Das Parlament soll über eine Wiedereinsetzung des Ende Juni entmachteten Präsidenten Zelaya entscheiden.

Zelaya war am 28. Juni gestürzt und außer Landes gebracht worden. Ihm wird von seinen Gegnern vorgeworfen, die Verfassung gebrochen und eine weitere unmittelbare Amtsperiode angestrebt zu haben, was nach der derzeitigen Gesetzeslage verboten ist. Vor einigen Wochen war Zelaya heimlich nach Honduras zurückgekehrt und hatte in der brasilianischen Botschaft Zuflucht gefunden.

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