Polen: Überdurchschnittliche Beteiligung

Bei der Parlamentswahl in Polen hat sich am Sonntagvormittag in den Städten eine überdurchschnittlich hohe Beteiligung abgezeichnet. Wahl zum Senat in Tschenstochau wird fortgesetzt.

Die höchste Wahlbeteiligung wurde bis dahin mit 7,63 Prozent in Warschau notiert, wie der Chef der Nationalen Wahlkommission (PKW), Ferdynand Rymarz, bei einer Pressekonferenz mitteilte. Im Landesschnitt lag die Beteiligung bei 6,76 Prozent.

Es ist zu erwarten, dass die Wahlbeteiligung gegen Mittag stark steigen wird, weil viele Personen in Polen traditionsgemäß nach der Sonntagsmesse zur Wahl gehen. In vielen Großstädten war die Wahlbeteiligung um 10.30 Uhr überdurchschnittlich hoch. In Krakau betrug sie 7,42 Prozent, in Posen 7,29 Prozent, in Wroclaw 7,13 Prozent. Die Wahllokale sind noch bis 20.00 Uhr geöffnet. Umfragen lassen einen klaren Sieg der oppositionellen Rechtsparteien erwarten.

Rymarz sagte auch, dass die Wahl zum Senat in Tschenstochauer Wahlbezirk nicht unterbrochen werden wird. Sämtliche Wahllokale in diesem Wahlbezirk bekamen fehlerhaft ausgedruckte Stimmzettel. Die PKW hat nun entschieden die Wahl zum Senat im Wahlbezirk fortzusetzen. Die Mitglieder der Wahlkommissionen in Wahllokalen wurden verpflichtet, Wähler über fehlende Informationen Auskunft zu geben.

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