Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Pleite bei Hämmerle zog Folgeinsolvenz nach sich

Bregenz/St. Pölten - Die Pleite des Dornbirner Textilunternehmens "F.M. Hämmerle" hat in Niederösterreich eine Folgeinsolvenz nach sich gezogen. Über das Vermögen der "Keim Hirtenberger Wäsche" mit Sitz in Hirtenberg ist am Dienstag das Konkursverfahren eröffnet worden.

Es sei geplant, den Betrieb via Zwangsausgleich zu entschulden und fortzuführen, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) mit.

Von der Insolvenz des niederösterreichischen Textilunternehmens seien sieben Gläubiger und 13 Mitarbeiter betroffen. Die Angestellten hätten seit September dieses Jahres keinen Lohn mehr erhalten. Die Schulden belaufen sich laut dem Unternehmen auf etwa 480.000 Euro. “Diese Werte werden jedoch nunmehr nach insolvenzrechtlichen Kriterien zu prüfen sein. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass die Aktiva massiv gegenüber den derzeit vorliegenden Wertansätzen im Vermögensstatus abzuwerten sein werden”, so Alexander Klikovits vom KSV.

Die nunmehrige Insolvenz ist nach Eigendarstellung des Unternehmens als Folge des Ende Juli eröffneten Konkurses über die F.M. Hämmerle Textilwerke anzusehen. Hämmerle war einer der wesentlichen Auftraggeber, so dass es zu einem entsprechenden Umsatzeinbruch bei Keim Hirtenberger Wäsche kam. Das Vorarlberger Unternehmen wurde Ende August an die Oswal-Group, einen indischen Garnproduzenten, verkauft. Rund 150 der 311 Mitarbeiter können voraussichtlich weiterbeschäftigt werden, hieß es damals vom Masseverwalter.

Das 1965 gegründete und seither in verschiedenen Rechtsformen existierende niederösterreichische Unternehmen befasst sich mit der Herstellung und dem Handel von Heimtextilien und Arbeitskleidung. Die Wäscheerzeugung befindet sich in Berndorf, der Handel wird am Standort Wiener Neustadt betrieben.

Erklärtes Ziel von Keim Hirtenberger Wäsche sei der Fortbetrieb auch während des Konkurses und die Entschuldung durch einen Zwangsausgleich. Der unrentable Standort Wiener Neustadt soll jedoch geschlossen oder verlegt werden. Der Masseverwalter werde nunmehr analysieren, ob ein Fortbetrieb ohne weitere Schädigung der Gläubiger möglich sei beziehungsweise welche Reorganisationsmaßnahmen zu setzen sind, berichtete der KSV.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Pleite bei Hämmerle zog Folgeinsolvenz nach sich
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen