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Playboy schreibt rote Zahlen

Das amerikanische Medienunternehmen Playboy Enterprises Inc. hat wegen rückläufiger Werbeeinnahmen und Umsätze rote Zahlen geschrieben. 

Ein härterer Wettbewerb im Fernsehen und durch das Internet hatte Playboy ebenfalls belastet.

Playboy setzte im zweiten Quartal 2006 nur noch 80,5 Mio. Dollar (62,7 Mio. Euro) um gegenüber 82,8 Mio. Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Chicago am Dienstag mit. Es gab einen Quartalsverlust von 3,3 Mio. Dollar oder zehn Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 4,6 Mio. Dollar oder 14 Cent je Aktie im zweiten Quartal 2005.

Playboy-Chefin Christie Hefner setzt künftig auf gezielte Expansion im Ausland, im Online-Geschäft und anderen elektronische Medien. Playboy hatte in der Berichtszeit Belastungen durch Restrukturierungen von sechs Cent je Aktie.

Der Halbjahresumsatz schrumpfte auf 162,6 (Vorjahr: 166,3) Mio. Dollar. Es gab einen Verlust von von 2,5 Mio. Dollar gegenüber roten Zahlen von 8,5 Mio. Dollar im Vorjahr. Der Halbjahresverlust pro Aktie verringerte sich auf acht (26) Cent je Aktie.

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