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Plankensteiner sorgt für ein Happy End

Packende Zweikämpfe im Spiel Höchst und Bludenz kamen zuhauf vor.
Packende Zweikämpfe im Spiel Höchst und Bludenz kamen zuhauf vor. ©VOL.AT/Stiplovsek
Höchst. FC Höchst gewinnt glücklich aber letztendlich verdient mit 2:1 gegen Rätia Bludenz und bleibt dem Wälderduo Bizau und Egg auf den Fersen.
Best of Höchst und Bludenz

 

Dank dem Last-Minute-Tor von Mittelfeldspieler Manuel Plankensteiner und dem glücklichen aber letztendlich hochverdienten 2:1-Heimsieg gegen Rätia Bludenz lebt für Titelmitfavorit Höchst die Chance auf den Herbstmeistertitel in der höchsten Leistungsstufe des Landes. Die Truppe um Erfolgscoach Dieter Alge bleibt dem Wälder-Spitzenduo Bizau und Egg auf den Fersen. Nur wegen der schlechteren Tordifferenz muss sich Höchst vorerst mit dem dritten Tabellenplatz begnügen. Trotz der dritten Auswärtspleite darf sich auch noch Rätia Bludenz mit nur einem Punkt Rückstand auf das punktgleiche Spitzentrio noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel eines VL-Winterkönig machen.

Nun kommt es im Höchster Rheinaustadion aber am Staatsfeiertag, 26. Oktober, 15 Uhr, zum nächsten großen Showdown gegen Leader Bizau. Höchst machte sich im Heimspiel gegen Rätia Bludenz das Leben selbst enorm schwer. Die Hausherren dominierten die ersten 45 Minuten und es ergaben sich zwangsläufig mehrere Hochkaräter. Einzig ein wunderschönes Kopfball-Tor von Torgarantie Steven Nenning nach herrlicher Plankensteiner-Flanke kurz vor dem Pausenpfiff war die Ausbeute von Höchst (43.). Für Nenning war es schon der siebente Saisontreffer. Martin Hämmerle (10./Kopfball), Steven Nenning (23.), Manuel Plankensteiner (26./34./35.) und Niklas Schranz (36.) konnten kein Kapital daraus schlagen. Die Strafe für Höchst folgt auf dem Fuß und die alte Fußballerweisheit wurde Realität: Rätia Bludenz nach Seitenwechsel stärker und auch offensiver: Mittelfeldspieler Gilles Ganahl traf mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck zum Ausgleich (52.). Und Rätia fand dann auch plötzlich gute Einschussmöglichkeiten vor: Boki Stojadinovic (56.) und Christoph Raggl (72.) nützten die Chancen aber nicht. Und als sich die fast 500 Fans und die Teams im Rheinaustadion mit dem 1:1 abfanden traf Manuel Plankensteiner aus vollem Lauf von der Strafraumgrenze mitten ins rechte Kreuzeck (89.). Mit seinem „Sonntagsschuss“ sorgte Plankensteiner noch für ein Happy End. Bei Bludenz saß Interimsmäßig Mario Franzoi auf der Trainerbank, weil Hannes Sturn mit einer Grippe das Bett hütete.       

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Vorarlbergliga, 11. Spieltag

Blum FC Höchst – Fohrenburger Rätia Bludenz 2:1 (1:0)

Rheinaustadion, 450 Zuschauer, SR Halder

Torfolge: 43. 1:0 Nenning (Kopfball), 52. 1:1 Ganahl, 90. 2:1 Plankensteiner

Gelbe Karten: 20. Hueller (Rätia), 51. Hillberger (Höchst), 85. Keiser (Rätia/alle Foulspiel)

Blum FC Höchst: Nagel; Gregotsch (77. Brock), Ruepp, Hämmerle, Blum; Plankensteiner, Alex Breuss (87. Julian Lipburger), Karahasanovic, Hillberger (68. Polat); Nenning, Schranz

Fohrenburger Rätia Bludenz: Grass; Lukas Schatzmann, Hueller, Livaneli, Keiser (87. Krenn); Ganahl, Kevin Rederer (24. Elias Schatzmann), Joksimovic, Raggl; Haslacher, Stojadinovic

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