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Pläne für Stadionneubau

Auswege suchen aus der vermeintlichen ausweglosen Situation. In diese Richtung gingen Aktivitäten sowohl bei FC als auch Austria Lustenau. Austria-Boss Nagel wälzt revolutionäre Stadionpläne.

Zu Gesprächen auf Präsidentenebene kam es am Montag Tag noch nicht. Aber immerhin: FC Lustenau-Chef Kurt König suchte den Kontakt mit Austria-Vize Edi Riedmann. „Ich will die Wogen glätten. Schließlich geht es in der ganzen Sache bei mir um mehr als nur um Fußball. Ich bin Unternehmer in Lustenau und habe Kundschaften in allen Lagern.” König ist vom Vorwurf des Wortbruches gegenüber Hubert Nagel immer noch betroffen. Nach dem Derby sei er schnellstens aus dem Stadion verschwunden. Einen Mediator müsse jetzt die Gemeinde vorschlagen, meint der FC-Präsident. „So habe ich das jedenfalls verstanden.”

Neues Stadion?
Indes traf sich auch Hubert Nagel mit einem FC’ler. Und zwar mit dem langjährigen Betreuer und jetzigen Leiter der FC-Geschäftsstelle Hans-Peter Schneider. „Da ging es erst einmal nur darum, dass wir uns wieder vernünftig an einen Tisch setzen können”, so Nagel. Für den Austria-Boss ist unumgänglich, „dass als Voraussetzung für wirkliche Gespräche in irgendeine

Richtung die alte Sache ausgeräumt werden muss.”

In Nagels Kopf geistern schon ganz andere, revolutionäre Pläne herum. „Ich prüfe die Möglichkeit, ein neues Stadion nur für uns zu realisieren.” Seine Idee: „Der FC soll das Reichshofstadion bekommen, uns soll man die investierte eine Million Euro abgelten. Dann bauen wir mit privaten Investoren dort ein Stadion, wo der FC eines hätte bekommen sollen.” Der Austria-Präsident ließ sich schon die Pläne der Rieder Home Life-Arena zusenden und beriet seine Idee mit seinen Vorstandskollegen in der abendlichen Sitzung.

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