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Plädoyer für buntes Gemüse im Garten

Mehr "Farbe" mit Hauskräutern soll wieder auf den Teller.
Mehr "Farbe" mit Hauskräutern soll wieder auf den Teller. ©Harald Hronek

Peter Zipser (“Arche Noah” -Verein) ist am 9. und 10. Juli im Biosphärenpark.

(amp) Durch die Nutzung und konstante Auslese entwickelten die Landwirte eine große Vielfalt an Kulturpflanzen. Sie entdeckten dürreresistente Hirse, kultivierten schnell und langsam keimende Kartoffeln, dickwurzelige Pastinaken, backfähiges, geschmackvolles Getreide, feines Gemüse, scharfe Gewürze, süßes Obst. Diese von Menschenhand entwickelte Vielfalt war das Ergebnis eines schöpferischen Umgangs mit der Natur, nicht nur um das blanke Überleben zu sichern, sondern auch als Ausdruck von Genuss, Lebensfreude und Esskultur. Mit der zunehmenden Industrialisierung und Rationalisierung verschwand diese Vielfalt in atemberaubendem Tempo. “In den letzten 100 Jahren sind Drei Viertel der Sorten unwiederbringlich verloren gegangen”, schätzt Peter Zipser von der “Arche Noah” und stellt in seinem Vortrag am 9. Juli um 20 Uhr im Raggaler Kultursaal die Bedeutung der Erhaltung dieses kulturellen Erbes dar.

Saatgut für Kultursorten und Kräuter
Informationen zur Saatgutgewinnung im Hausgarten als Schlüssel zu gesunden Pflanzen gibt es am Samstag, 10. Juli von 9.30 Uhr bis 17 Uhr im “Paulinum” am Ludescherberg. Dabei gibt Zipser Einblicke in das Einmaleins der sortenreinen Vermehrung: Verbesserung einer Sorte an spezielle Gartenverhältnisse, Sortenentwicklung nach eigenen Vorstellungen, praktische Tipps und Tricks zu Vermehrung, Saatguternte, Saatgutreinigung und -lagerung. “Jede Hausgärtnerin, jeder Hausgärtner kann einen wichtigen Beitrag zum Überleben gefährdeter Sorten im eigenen Garten leisten”, ist Zipser überzeugt.
Infos und Anmeldungen bis Donnerstag, 8. Juli unter Tel. 05550/ 20360 oder
oder info@grosseswalsertal.at.

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