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Pkw-Crash in Wien: Autofahrer saß auf Plastikkiste

Ziemlich überrascht dürften Polizisten am Sonntag gewesen sein, als sie zu einem Zusammenstoß zweier Pkw in Wien-Liesing gerufen wurden: Einer der Lenker, ein 58-jähriger Wiener, hatte bei seinem Pkw den Fahrersitz ausgebaut.

Stattdessen saß er “auf einer rund 25 Zentimeter hohen Plastikkiste, die auf einem Teppich im Auto gestanden ist”, berichtete eine Polizeisprecherin am Montag. Der Mann wurde beim Unfall leicht verletzt; der zweite Fahrer, ein 21-jähriger Niederösterreicher, blieb unverletzt.

Gegen 11.00 Uhr am Sonntag fuhr der Niederösterreicher mit seinem Auto die Steinergasse in Richtung Carlbergergasse entlang. Als er bei der Kreuzung mit der Loosgasse geradeaus übersetzten wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw des 58-Jährigen. Der Mann gab an, seinen Fahrersitz zum Waschen ausgebaut zu haben, so die Sprecherin.

Der 58-Jährige verstieß damit gegen den Paragrafen 26 des Kraftfahrgesetzes, demnach – vereinfacht gesagt – der Lenkersitz so beschaffen sein muss, dass der Fahrer das Auto sicher lenken kann. Eine Plastikkiste dürfte sich wohl nicht dafür eignen: “Das gehört nicht zum Wiener Alltag”, meinte die Polizeisprecherin. In ihren rund 20 Dienstjahren sei ihr nur ein ähnlicher Fall untergekommen: Hier saß der Fahrer auf einer Bierkiste, über die ein Brett gelegt war.

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