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PKK bekennt sich zu Bombenanschlag in Südost-Türkei

Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat sich zu dem Bombenanschlag bekannt, bei dem neun Soldaten im Südosten der Türkei umgekommen sind.

 Der Angriff sei auf “Initiative unserer örtlichen Kräfte” erfolgt, die aber ohne Befehl des Hauptquartiers gehandelt hätten, teilte die militärische PKK-Führung in einer am Donnerstag im Internet verbreiteten Erklärung mit. Der Anschlag sei eine Reaktion auf die Verhaftung kurdischer Politiker in der Türkei und auf Misshandlungen. Die türkischen Soldaten waren am Vortag getötet worden, als aus dem Hinterhalt eine etwa hundert Kilogramm schwere Bombe gezündet worden war.

In den vergangenen Wochen waren im Südosten der Türkei Dutzende von Verdächtigen wegen PKK-Mitgliedschaft angeklagt worden, unter ihnen auch hochrangige Mitglieder der legalen Kurdenpartei DTP (Partei für eine Demokratische Gesellschaft), gegen die ein Verbotsverfahren vor dem Verfassungsgerichtshof in Ankara läuft. Bei den jüngsten Kommunalwahlen hatte die Partei ihre Führungsposition in vielen Teilen der Kurdenregion behaupten können. Die PKK hatte eine einseitige Waffenruhe bis zum 1. Juni verkündet.

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