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Pilz hat doch gespendet, Glawischnig entschuldigt sich

Pilz spendete am 23. August 1.000 Euro - Glawischnig gesteht "Lapsus" ein.
Pilz spendete am 23. August 1.000 Euro - Glawischnig gesteht "Lapsus" ein. ©APA
Grünen-Chefin Eva Glawischnig hat sich bei ihrem innerparteilichen Widerpart Peter Pilz entschuldigt. Sie bleibt zwar bei ihrer Kritik an seiner Forderung nach einem Linksschwenk. Im "Standard" nimmt sie aber den Vorwurf zurück, Pilz hätte nicht für den Präsidentschaftswahlkampf gespendet: Sie habe übersehen, dass Pilz das nach zweimaliger Aufforderung im August doch noch getan habe.
Glawischnig macht Ärger über Pilz Luft

Tatsächlich scheint Pilz in der im Internet veröffentlichten Spendenliste des von den Grünen unterstützten Wahlsiegers Alexander Van der Bellen am 23. August mit 1.000 Euro auf. “Ja, es war ein Lapsus. Aber: Peter Pilz hat viele gekränkt. Warum muss man auch immer den eigenen Leuten ins Wadl beißen”, so Glawischnig in der “Krone” dazu.

Richtungsstreit bei den Grünen

Grünen-Bundeschefin Eva Glawischnig hat am Dienstag ihrem Ärger über den Abgeordneten Peter Pilz Luft gemacht. Pilz hatte im Ö1-“Morgenjournal” gefordert, dass die Grünen “an die Stammtische” müssen, was Glawischnig am Rande einer Pressekonferenz für eine “verzichtbare” Aussage hielt. Sie betonte auch, dass es in der Partei keine Diskussion über Linkspopulismus gebe.

(APA)

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