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Piloten gesucht: "Star Wars: Squadrons" im Game-Test

Endlich wieder im Cockpit von X-Wing und TIE-Fighter: EA liefert den besten Weltraum-Kampf seit Jahrzehnten!

(PC, PS4 & XB1) Es war einmal vor langer langer Zeit, in einer nicht weit weit entfernten Gemeinde. Da spielte ich noch „Star Wars: X-Wing“ (1993). Auf einer MS-DOSe. In den Missionen flogst du ewig im Kreis, die Missionsbesprechungen gab's als lange Texte und die Zwischensequenzen als pixelige Comic-Animationen. Es war zäh und ich liebte es. Heute hat das Display von meinem Dampfgarer eine bessere Grafik.

Weil das Weltraum-Gameplay aber einzigartig erfolgreich war, hat EA jetzt eine Art Reboot herausgebracht: „Squadrons“ übernimmt in Sachen Simulation überraschend viel von der 1993er-Vorlage, bei allem anderen gibt‘s „a körigs“ Update und glücklicherweise rundum großartiges „Krieg der Sterne“-Flair.

Von der Gameplay-Ausrichtung wurde damit eine riskante, aber lohnenswerte Richtung eingeschlagen: Die Kämpfe im neuen Game sind keine simple Arcade-Ballereien, sondern anspruchsvoll und mit angenehmer Tiefe. Während man zuletzt in „Star Wars: Battlefront 2“ locker herumdüste und wahllos auf Ziele ballerte, müssen GamerInnen hier ihre Maschinen und die Instrumente genau beherrschen. Im Gefecht schaltet man Energie auf Waffen, Schilde oder den Antrieb und erhält so mehr Feuerkraft, besseren Schutz vor Angriffen oder kann notfalls mit Extra-Schub flüchten. Dazu muss man das Radar mit den Feindbewegungen im Auge behalten, Reparaturen einleiten, den Vorrat an Spezialwaffen verwalten, und und und. Klingt kompliziert, aber wer sich die Zeit zum Einspielen nimmt, dem wird das bald in Fleisch und Blut übergehen. Als Lohn winken feinste Adrenalinschübe, wenn beispielsweise ein gefinkeltes Manöver gelingt und aus einem gefährlichen Verfolger ein glorreicher Abschuss wird.

Zur Verfügung stehen auf Seiten der Rebellen und des Imperiums jeweils vier Raumschiff-Klassen: Vom A-Wing-Jäger bis hin zum TIE-Bomber. Alle Flieger spielen sich einzigartig und sind individuell gestalt- und ausbaubar. Zusatzbewaffnungen sind freischaltbar und kommen sowohl mit Vor- als auch mit Nachteilen. Deshalb gibt’s keine ultimative Kombo, sondern man wählt die für den eigenen Spielstil optimal abgestimmte Ausrüstung. Z.B. lassen sich Gegner erst mit Ionenraketen lahmlegen und dann leicht erledigen, feindliche Raketen kann man mit Suchsprengköpfen neutralisieren. Nachwuchspiloten finden hier viel Raum für Entfaltung und fliegerische Finesse, die Steuerung funktioniert auch auf Konsole bestens.

Aufgezogen wird das Weltraum-Gameplay anhand einer nicht besonders innovativen, aber trotzdem spannenden Single-Player-Story um eine mysteriöse Superwaffe und zwei potente Schwadronen der Rebellen und des Imperiums. Jede der 14 recht geradlinigen Missionen ist schön lang (20-30 Minuten), abwechslungsreich und fulminant inszeniert. Zwischendurch gibt’s launige Gespräche mit Nebencharakteren. Leider ist das Ganze fast zu schnell vorbei, man wünscht sich mehr.

Nach der Kampagne ist bekanntermaßen vor dem Multiplayer, allerdings gibt’s Letzteren ebenfalls nur in bescheidenem Umfang. 5 gegen 5 SpielerInnen treten in zwei Modi gegeneinander an: Im „Dogfight“ bekämpfen sich zwei Teams direkt, im „Flottenkampf“ versucht man eine große Weltraumschlacht für die eigene Seite zu entscheiden und muss teilweise riesige Kreuzer mit gezielten Angriffen auseinander nehmen. Keine Frage: Beide Optionen machen Laune und wieder Lust auf mehr.

(VOL.AT/Ländle Gamer)

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