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Pier Paolo Piccioli möchte romantische Kleidung schaffen

©AP
Pier Paolo Piccioli, der sich den Chefdesigner-Posten bei 'Valentino' mit Maria Grazia Chiuri teilt, bringt für seine Designs Gegensätze zusammen.
Valentino Herbst Winter Kollektion 2010/11

Der Künstler möchte bei seinen eleganten Kreationen auch immer noch etwas Abseitiges haben: “Wir suchen nach Eleganz und Raffinesse, aber auch ein klein wenig Gefahr, so dass es immer eine Balance zwischen Romantik und Gefahr gibt“, erklärte der Italiener in einem Interview mit der britischen Zeitung ‘The Daily Telegraph’.

Gerade haben er und seine Kollegin Chiuri bei der Pariser Modewoche mit einer wunderschönen Sommer-Kollektion für Aufsehen gesorgt. Damit diese nicht zu formal wurde, hat Piccioli Wert darauf gelegt, dass die Kreationen weich und fließend waren. Das hieß aber nicht, dass die Entwürfe keine Struktur hatten: “Es war zusammengezogen, hatte aber trotzdem Form. Wir wollten ein Gefühl von Leichtigkeit, nicht so viele Nähte. Wir haben die Form erhalten, aber nur mit dem Schnitt, nicht mit inneren Wattierungen und Nähten.” Seine Kollegin Chiuri stimmt dem zu und betonte, dass dies “Weich, aber elegant‘-Image des Labels für sie ebenfalls sehr wichtig sei. Die Italienerin glaubt, dass junge Damen bis zu einem gewissen Maß geschniegelt und gestriegelt aussehen wollen, aber auch ein wenig rebellieren möchten: “Wir glauben, dass die jüngere Generation an eine Ballerina denkt, aber an eine taffe Ballerina“, erklärte Maria Grazia Chiuri die Philosophie hinter ihrer Mode.

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