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Phillipinen: Kreuzigungs Rituale

Kreuzigungen in den Phillipinen APA Bild
Kreuzigungen in den Phillipinen APA Bild
Zum Abschluss der Karfreitagsprozession haben sich sieben Bewohner eines philippinischen Dorfes ans Kreuz nageln lassen. Weitere Freiwilllige sollen folgen.

Das Ritual lockt jedes Jahr tausende Schaulustige in  das Dorf San Pedro Cutud 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila.

Die katholische Kirche hat die Kreuzigungen wiederholt verurteilt. Sie gingen ebenso wie das auf Teilen der Philippinen praktizierte  Auspeitschen in der Karwoche auf heidnische Traditionen zurück, sagte ein Sprecher der philippinischen Bischofskonferenz am Freitag.

Das blutige Schauspiel erfreut sich dennoch wachsender  Beliebtheit, dieses Jahr versammelten sich rund 15.000 Zuschauer in  San Pedro Cutud. Einer der Teilnehmer, Ruben Enaje, ließ sich am  Freitag zum 20. Mal ans Kreuz nageln. Nach eigenen Angaben will er  Gott seinen Dank dafür bezeugen, dass er einst als Bauarbeiter den  Sturz von einem Gebäude überlebte. Die zehn Zentimeter langen Nägel  werden zuvor in Alkohol getränkt, um eine Infektion zu verhindern.

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