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Philippinen: Neun Tote bei Gefängnisausbruch

Bei einem Massenausbruch aus einem philippinischen Gefängnis sind mindestens acht Häftlinge und ein Wachmann erschossen worden.

53 Insassen, darunter auch 24 Mitglieder der militanten Muslimgruppe Abu Sayyaf, konnten nach Polizeiangaben vom Samstag zunächst fliehen. Fünf der getöteten Ausbrecher seien ebenfalls der Extremistenorganisation zuzurechnen, hieß es weiter.

Gefangene der Anstalt in der südlichen Stadt Isabela City hatten den Angaben zufolge während der Frühstücksausgabe plötzlich Wachleuten die Waffen abgenommen und das Feuer eröffnet. Bis zum Abend (Ortszeit) konnte die Polizei neun Ausbrecher fassen.

Abu Sayyaf hatte im Frühjahr 2000 für internationale Schlagzeilen gesorgt, als die Gruppe westliche Touristen auf die Südphilippinen verschleppte. Auf das Konto der Extremisten gehen eine ganze Reihe von Entführungen, Morde und Erpressungen, vor allem in der Inselwelt im Süden des Landes. Nach Darstellung der USA gibt es Verbindungen zwischen Abu Sayyaf und dem Terrornetz El Kaida von Osama bin Laden.

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