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Philippinen: 50 Überlebende gerettet

Drei Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch auf den Philippinen haben nach Regierungsangaben US-Soldaten etwa 50 Überlebende aus den Schlammmassen retten können.

Alle Geretteten hätten sich in einer unter den Erdmassen begrabenen Schule befunden, sagte ein Vertreter des Innenministeriums am Montag dem TV-Sender ABS-CBN. Zuvor hatten Helfer von Klopfzeichen berichtet. Ein US-Sprecher konnte die Rettung allerdings nicht bestätigen.

Die Schlammlawine war am Freitag auf das Dorf Guinsaugon in der Provinz Süd-Leyte niedergegangen. Nach offiziellen Angaben wurden vorerst 72 Tote geborgen. Rund 1.300 Bewohner des verschütteten Dorfes werden noch vermisst. In der Schule hielten sich zum Zeitpunkt der Katastrophe mehr als 250 Kinder und Lehrer auf.

Der südostasiatische Inselstaat ist dieses Jahr immer wieder von schweren Stürmen und Regenfällen heimgesucht worden, die die Erde aufgeweicht haben. Jährlich fegen rund 20 Taifune über die Philippinen hinweg, die enorme Niederschlagsmengen mit sich bringen. Beim schlimmsten Unglück in der jüngeren Geschichte des Staates starben 1991 auf Leyte mehr als 5.000 Menschen nach Überschwemmungen.

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