Philippinen: 17 Tote durch Unwetter

Die Zahl der Todesopfer durch schwere Unwetter auf den Philippinen ist auf 17 gestiegen. Die meisten der Opfer seien bei Überschwemmungen oder durch Erdrutsche ums Leben gekommen, teilte der Katastrophenschutz mit.

Insgesamt seien mehr als 133.000 Menschen von den Unwettern betroffen, rund 6.700 Einwohner waren den Angaben zufolge am Freitag noch in Notquartieren untergebracht.

Vier Menschen wurden nach Angaben der Behörden noch vermisst. Viele Ortschaften in den nördlichen Provinzen der Philippinen standen trotz des in der Nacht nachlassenden Regens noch unter Wasser, Straßen und Wege waren unpassierbar. Hubschrauber mussten Menschen von den Dächern ihrer Häuser retten.

In Indien konnten Helfer nach der verheerenden Flutwelle im nordindischen Bundesstaat Uttaranchal 23 Menschen aus den Wassermassen retten. Drei Leichen seien gefunden worden, sechs Menschen wurden noch vermisst, meldete die Nachrichtenagentur UNI am Freitag. Rund 50 Tiere seien fortgeschwemmt worden. Die Flutwelle auf den Flüssen Bayal und Kailashi habe 13 Dörfer überspült und schwere Schäden auf den Feldern angerichtet. Sie hatte am Donnerstag unter anderem eine Gruppe am Ufer schlafende Arbeiter überrascht.

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