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Pflegeheim für Höchst und Fußach

Im Grundstück rechts neben dem Altenwohnheim Höchst entsteht das neue Pflegeheim.
Im Grundstück rechts neben dem Altenwohnheim Höchst entsteht das neue Pflegeheim. ©A. J. Kopf
Höchst und Fußach planen ein neues Pflegeheim

Bis 2013 stehen 48 Betten zur Verfügung – Sozialsprengel Rheindelta ist in Vorbereitung

Höchst. Der geplante Neubau im Ortszentrum von Höchst soll ab dem Jahr 2013 den Bedarf der beiden Nachbargemeinden an Pflegebetten abdecken. Zusätzlich ist die Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta geplant, der ein Pflegekonzept für die drei Gemeinden umsetzen soll.

Auch im Rheindelta nimmt in den kommenden Jahren die Zahl älterer Menschen zu, die intensiver Pflege bedürfen. Zwar wurde kürzlich das St. Josefsheim in Gaißau saniert, in dem auch Senioren aus Höchst und Fußach untergebracht werden können, das Angebot reicht aber für die weitere Zukunft nicht aus.

“Wir müssen rechtzeitig Vorsorge treffen, damit auch die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Pflegebedarf möglichst gut untergebracht werden können.” Der Höchster Bürgermeister Werner Schneider will nicht zuwarten, bis der Hut brennt. “Es gab bereits gemeinsame Sitzungen der Gemeindevorstände von Höchst, Fußach und Gaißau, um die weitere Vorgangsweise abzuklären.”

Bauplatz im Zentrum

Im Ortszentrum von Höchst steht in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Seniorenheim ein Bauplatz zur Verfügung, auf dem die neue Sozialeinrichtung entstehen soll. Das Altenwohnheim Höchst – inzwischen erfolgreich durch Benevit Pflegemanagement geführt – war ursprünglich tatsächlich als Wohnheim für eher rüstige Senioren gedacht und errichtet worden. Inzwischen benötigen die meisten der Bewohnerinnen und Bewohner viel Pflege. Weil das Haus dafür eigentlich nicht optimal ausgestattet ist, wird der Neubau benötigt. Das bestehende Haus könnte in der Folge für betreutes Wohnen adaptiert werden, also für ältere Menschen, die nur fallweise Unterstützung im Alltag benötigen.

Die beiden Nachbargemeinden Höchst und Fußach haben bereits vereinbart, das künftige Pflegeheim gemeinsam zu errichten. Erst in weiterer Folge (in etwa zehn Jahren) plant dann auch Fußach den Bau betreuter Wohnungen bzw. Pflegeeinrichtungen.

Bis zum Jahr 2013 soll das Pflegeheim in Höchst fertiggestellt sein. Vorgesehen sind drei Wohneinheiten mit jeweils 16 Betten, insgesamt also 48 Betten. Das entspricht dem errechneten Bedarf für Höchst und Fußach. Die Leitung des Hauses soll ebenfalls der Benevit Pflegemanagement übertragen werden, mit der Höchst gute Erfahrungen gemacht hat.

Sozialsprengel Rheindelta

Die beste Vorgangsweise für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie für die Angehörigen soll ein Sozialsprengel Rheindelta koordinieren, den Höchst und Fußach gemeinsam mit Gaißau gründen möchten. Er soll sich auch um die Absprache bei der mobilen Betreuung kümmern. Die Zusammenarbeit im Sozialbereich ist bereits durch den gemeinsamen Krankenpflegeverein Rheindelta auf einem guten Weg. AJK

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