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Pflegeheim Egg als Passivhaus zertifiziert

Bauamtsleiter Nobert Greussing, Pflegeleiter Johannes Kaserer, Geschäftsführer des Sozialzentrums Egg Paul Sutterlüty, Bürgermeisterin Theresia Handler, Vizebürgermeister Dietmar Fetz und Michael Braun, Leiter Passivhaus-Zertifizierungsstelle im Energieinstitut Vorarlberg
Bauamtsleiter Nobert Greussing, Pflegeleiter Johannes Kaserer, Geschäftsführer des Sozialzentrums Egg Paul Sutterlüty, Bürgermeisterin Theresia Handler, Vizebürgermeister Dietmar Fetz und Michael Braun, Leiter Passivhaus-Zertifizierungsstelle im Energieinstitut Vorarlberg ©Energieinstitut Vorarlberg
Das Sozialzentrum in Egg wurde als erstes Pflegeheim in Vorarlberg als Passivhaus zertifiziert.

Das Pflegeheim des Sozialzentrums Egg ist das erste seiner Art in Vorarlberg, das als zertifiziertes Passivhaus ausgezeichnet wurde.  Das Pflegeheim ist mit einer Energiebezugsfläche von über 2800 m² und 30 Pflegezimmern nicht nur das erste Pflegeheim das in Vorarlberg als Passivhaus zertifiziert wurde, sondern momentan auch das mit Abstand flächenmässig größte zertifizierte Gebäude im Land. Um die strengen Anforderungen des Passivhaus-Standards zu erfüllen, hat das Gebäude einen hochwertigen Wärmeschutz, zwei effiziente Lüftungsanlagen, eine sehr gute Luftdichtheit sowie ausgezeichnete Fenster. Bei diesen konnte durch optimalen Einbau sowie guter Berücksichtigung der Verschattung erreicht werden, dass diese mehr Energie durch die Sonneneinstrahlung gewinnen, als sie über die Wärmeverluste verlieren.

An Holzheizwerk angeschlossen

Durch die optimierte Planung konnte der Heizwärmebedarf auf 15 kWh/a pro Quadratmeter Energiebezugsfläche reduziert werden, wie es für zertifizierte Passivhäuser auch gefordert wird. Beim Primärenergiebedarf, der die Energie für die Heizung, die Warmwasserbereitung, die Kühlung sowie den Hilfs- und Haushaltsstrom beinhaltet, konnte der Grenzwert von 120 kWh/(m²EBFa) mit realisierten 93 kWh/(m²EBFa) deutlich unterschritten werden. Zugute kommt dem Pflegeheim auch, dass es an das benachbarte Holzheizwerk angeschlossen ist.

Wohnkomfort

Der Vorteil, ein Gebäude wie ein Pflegeheim im Passivhaus-Standard zu errichten, besteht zum einen darin, dass durch die hochwertigen Komponenten und Bauteile ein niedriger Energieverbrauch für die Beheizung, die Warmwasser-Erzeugung sowie den Stromverbrauch erreicht werden kann, was sich in einer guten CO2-Bilanz sowie niedrigen Betriebskosten wiederspiegelt. Zum anderen kann durch die gut gedämmten und somit warmen Bauteile wie auch durch den Einsatz von Lüftungsanlagen eine hohe Behaglichkeit verbunden mit hoher Luftqualität sichergestellt werden. Das garantiert den Bewohnern wie auch den Mitarbeitern mehr Wohn- und Aufenthaltskomfort.

Übergabe der Plakette

Im Rahmen der Zertifizierung wurden zur Qualitätssicherung die Energiebedarfsberechnungen durch das Energieinstitut Vorarlberg als autorisierte Zertifizierungsstelle detailliert überprüft. Am 12. September 2012 fand die Übergabe der Plakette als zertifiziertes Passivhaus an Bürgermeisterin Theresia Handler durch den Leiter der Passivhaus-Zertifizierungsstelle im Energieinstitut Vorarlberg, Michael Braun im Beisein von Bauamtsleiter Nobert Greussig, Pflegeleiter Johannes Kaserer, Geschäftsführer des Sozialzentrum Egg Paul Sutterlüty und Vizebürgermeister Dietmar Fetz statt. Johannes Daniel Michel, Architekt des Gebäudes, war bei der Verleihung leider verhindert.

Quelle: Energieinstitut Vorarlberg

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