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Pfeifer startet mit Starcoach neu durch

Die "Eastern Sectional Championships" in Raleigh, eine regionale Qualifikation für die amerikanischen Meisterschaften, bescherten Pfeifer das große Aha-Erlebnis: "Meine Vorstellung war ein Desaster".

“Das Kurzprogramm und die Kür bestanden nur aus Fehlern. Ich habe technisch die Sprünge nicht hinbekommen.” Rang acht war für Pfeifer die einzige positive Überraschung, “die Preisrichter haben es gut mit mir gemeint”.

Trennung ohne Tränen
Platz vier hätte es allerdings sein müssen, um sich für die US-Titelkämpfe zu qualifizieren. Pfeifer zog die Konsequenz, trennte sich von Trainerin Uschi Keszler. “In aller Freundschaft”, wie der 20-Jährige betont. “Ich habe bei Uschi sehr viel gelernt, aber persönlich war das richtige Verhältnis zwischen Trainerin und Schüler nicht mehr da. Und bei den Wettkämpfen haben die Resultate gefehlt.”

Sogar eine Rückkehr nach Europa stand im Raum. “Aber Training und Studium lassen sich in Amerika besser unter einen Hut bringen.” Mit Priscilla Hill fand Pfeifer dann auch eine renommierte Trainerin. Die 47-Jährige führte den ehemaligen Juniorenweltmeister und Olympia-Fünften von Turin, Johnny Weir, an die Weltspitze. Die Zusammenarbeit wurde in der letzten Saison nach zwölfjähriger Zusammenarbeit beendet, momentan betreut Hill US-Talente wie Christine Zukowski und das Eistanzpaar Melissa Gregory/Denis Petukhov.

Sprünge als Kriterium
“Hill ist in jeder Beziehung eine gute Lösung,” sagt Pfeifer. Der Eisrink seiner neuen Betreuerin in Newark befindet sich nur 15 Minuten von seinem Wohnort Aston entfernt. “Eisläuferisch ist sie auf Sprünge spezialisiert. Und da habe ich großen Nachholbedarf.” Neben Vierfachsprüngen wie dem Toeloop muss vor allem der Dreifach-Axel ins Repertoire: “Um international nach vorne zu kommen, brauche ich dieses Element.” Ein Fortschritt sei bereits erkennbar, sagt der Frastanzer. Dreieinhalb Stunden täglich steht er auf dem Eis, “Priscilla arbeitet technisch ähnlich wie meine frühere Trainerin Elena Romanowa”.

Pfeifers Arbeit reduziert sich komplett auf das Training, Wettkämpfe sind in dieser Saison keine vorgesehen: “Ich habe bisher an vielen Dingen gearbeitet, konnte aber kein richtiges Produkt erzeugen. Wir wollen das Eislaufen in den Griff bekommen, damit ich wieder konkurrenzfähig werde. Es wird ein neues Kurzprogramm geben, für die Kür überlegen wir uns noch etwas. Wenn man will: Ich arbeite an meinem Comeback.”

Trixi Schuba, seine österreichische Mentorin, sieht den Trainerwechsel positiv: “Er ist ein vernünftiger junger Mann, der sich diesen Schritt genau überlegt hat.”

Das ist Pfeifers neue Trainerin:

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