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Pfanner Fruchtsäfte steigerte Umsatz 2021 um 8,9 Prozent auf 329 Mio. Euro

Pfanner Fruchsaft konnte 2021 seinen Umsatz steigern.
Pfanner Fruchsaft konnte 2021 seinen Umsatz steigern. ©Pfanner Fruchsaft
Der Vorarlberger Fruchtsaft- und Eisteeproduzent Pfanner ist im vergangenen Jahr trotz der Corona-Pandemie stark gewachsen.

Mit einem Umsatz von 329 Mio. Euro wurde der Wert von 2020 (302 Mio.) um 8,9 Prozent übertroffen. Als einen Erfolgsfaktor nannte das Familienunternehmen die positive Markenentwicklung in den Kernmärkten. Im laufenden Jahr stelle man sich angespannten Logistikketten sowie Preiserhöhungen. Zum Ergebnis macht Pfanner traditionell keine Angaben.

Österreich-Markt stark von Pandemie getroffen

In Bezug auf das Umsatzwachstum verwies Geschäftsführer Peter Pfanner auf "positive Absatzzahlen in den Hauptmärkten Deutschland, Italien, Tschechien und Rumänien". Neben einer guten Entwicklung innerhalb des Markengeschäfts hätten auch starke Zuwächse im Handelsmarken- und Copacking-Bereich für steigende Umsätze gesorgt. "Zeitgleich beleben neue Mitbewerber den Markt, was wiederum ein dynamisches Umfeld begünstigt", sprach Pfanner das Gesamtwachstum des deutschen Eisteemarktes an. Das Österreich-Geschäft sei hingegen stark von Pandemie-bedingten Maßnahmen getroffen worden, die Einschränkungen im Gastro-Geschäft habe man "stark gespürt", hieß es. Das positive Gesamtergebnis sei Resultat der starken Exportposition, wies Pfanner auf die stabile Exportquote von 83 Prozent hin.

"Herausforderungen halten an"

Nicht verschont geblieben sei man von angespannten Logistikketten sowie ab dem vierten Quartal 2021 von exorbitant angestiegenen Energiepreisen. In der Folge habe man sich Kostensteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette stellen müssen und sei Lieferengpässen und -verzögerungen ausgesetzt gewesen. "Diese Herausforderungen halten auch im laufenden Wirtschaftsjahr an", hieß es. Ein Ausblick auf das laufende Jahr gestalte sich unter anderem aufgrund der anhaltenden Kostensteigerungen und der damit verbundenen Auswirkungen schwierig, stellte Pfanner fest. Zwischenzeitlich treibe man aber die Modernisierung der Werke voran. So wie im vergangenen Jahr sollen auch heuer 15 Mio. Euro investiert werden.

Der Fruchtsaft- und Eisteeproduzent Pfanner verfügt über Produktionsstätten in Lauterach, in Enns, in Reinbek/Hamburg, im italienischen Policoro und in Bar (Ukraine). Zur Situation in der Produktionsstätte in der Ukraine wolle man sich derzeit zum Schutz der dortigen Mitarbeitenden nicht öffentlich äußern, so Pfanner auf Nachfrage. Insgesamt hat der Fruchtsaftproduzent zwölf Tochterunternehmen in Europa. Von den 1.000 Mitarbeitern sind 450 in Österreich beschäftigt.

(APA)

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