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Peru: 500 Urlauber wurden gerettet

Mindestens 500 Urlauber sind aus der nach einem Erdrutsch eingeschlossenen Stadt Machu Picchu in Südperu befreit worden. Die Menschen wurden zunächst in einem Zug und dann mit Fahrzeugen in die nahe gelegene Stadt Cusco gebracht.

Das teilten die Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Die zumeist europäischen und nordamerikanischen Urlauber hatten seit Donnerstag in der Inkastadt festgesessen, weil eine Bahnstrecke auf einer Länge von 500 Metern verschüttet wurde. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft stand sie teils bis zu zwei Meter unter Wasser. Machu Picchu gilt als Hauptziel von Peru-Reisenden. Jährlich besuchen rund 800.000 Menschen die alte Inkastadt. Insgesamt dürften bis zu 3.500 Touristen von dem Zwischenfall betroffen gewesen sein.

2000 Urlauber sitzen fest

Knapp zweitausend – zumeist europäische und nordamerikanische – Urlauber sind bei einem Erdrutsch in der peruanischen Inkastadt Machu Picchu eingeschlossen worden. Bis die Bahnstrecke nach Machu Picchu geräumt sei und die Touristen in die alte Inka-Hauptstadt Cuzco zurückkehren könnten, würden mindestens zwei Tage vergehen, hieß es am Donnerstag. Die Bahnstrecke sei auf einer Länge von einem halben Kilometer verschüttet und stehe teils bis zu zwei Meter unter Wasser. Es solle versucht werden, wenigstens für Notfälle eine kleinere Verbindungsstrecke herzustellen.

Während den Angaben zufolge etwa 1750 Reisende in Machu Picchu eingeschlossen waren, saßen weitere 1800 Urlauber in Cuzco fest, die eigentlich mit der Bahn in den Touristenort in den Anden fahren wollten. Fachleute des peruanischen Instituts für natürliche Ressourcen wiesen darauf hin, dass es immer häufiger zu Erdrutschen komme, weil durch den Klimawandel die Gletscherkappen schmelzen. Machu Picchu gilt Hauptziel von Peru-Reisenden. Jedes Jahr besuchen rund 800.000 Menschen den Ort.


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