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Personalsorgen von Teamchef Koller werden kleiner

Koller muss nicht auf die Notreserve zurückgreifen
Koller muss nicht auf die Notreserve zurückgreifen
Die Personalsorgen innerhalb der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft werden vor dem EM-Qualifikationsspiel am Samstag im ausverkauften Wiener Happel-Stadion gegen Russland kleiner. Laut Teamchef Marcel Koller dürften Marko Arnautovic und Martin Hinteregger für das Duell mit der Auswahl von Fabio Capello zur Verfügung stehen.


Arnautovic erlitt in der Vorwoche beim Training mit seinem Club Stoke City einen Bruch des Handgelenks und saß dann am Sonntag beim Auswärtssieg gegen Tottenham mit einer Spezialmanschette auf der Ersatzbank. Die Ruhigstellung seiner verletzten Hand dürfte den Offensivspieler nach den Angaben von Koller aber nicht beeinträchtigen.

“Behindert ist er nur, wenn er einen Handstand machen müsste. Aber ansonsten geht es im Training gut. Es ist nicht sichtbar, dass ihm die Hand Probleme bereitet”, erzählte Koller. Nun muss nur noch der Schiedsrichter der Spezialmanschette zustimmen. “Ich denke aber nicht, dass es da Probleme geben wird”, sagte der Schweizer, der am (heutigen) Dienstag seinen 54. Geburtstag feierte.

Entwarnung gab der Teamchef auch bei Hinteregger – der Salzburg-Innenverteidiger sollte seine Muskelprobleme bis Samstag endgültig überwunden haben. Mit kleinen Wehwehchen haben noch zwei Clubkollegen von Hinteregger zu kämpfen: Marcel Sabitzer verspürt nach einem im Schlag gegen die Hüfte im Zagreb-Match noch Schmerzen, Andreas Ulmer laboriert an einer Blessur des Sprunggelenks. Beide dürften jedoch gegen Russland einsatzbereit sein.

Nach einer Regenerations-Einheit am Montagnachmittag absolvierten die ÖFB-Internationalen am Dienstagvormittag mit Ausnahme der drei Torhüter eine Indoor-Einheit. Am Nachmittag stieg dann das erste Training der gesamten Mannschaft auf dem Platz – auch mit Rubin Okotie, der wegen der Partie seines Clubs 1860 München am Montagabend gegen Fortuna Düsseldorf (0:1) erst verspätet im Teamcamp eintraf.

In diesem Training erhoffte sich Koller weitere Aufschlüsse darüber, wer den Platz des verletzten David Alaba im Mittelfeldzentrum einnehmen wird. Kandidaten dafür sind laut dem Nationaltrainer Christoph Leitgeb, Stefan Ilsanker und Veli Kavlak.

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