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Perfekter Start der Alpvieh-Heimkehr

Auer Älpler machten mit ihrem Fest bei der „Ur-Alp“ den Anfang – dieses Wochenende „Großkampftag“.

Au, Mellau, Schwarzenberg. (VN-stp) So früh wie selten begann noch im August der Alpabtrieb im Bregenzerwald. Die Auer Alpen, die die Rückkehr von der Hochalpe traditionell bei der „Ur-Alp“ feierten, machten den Anfang. So richtig los geht es aber an diesem Wochenende, wenn in Mellau und Schwarzenberg Alptag auf dem Programm steht.

Ideales Älplerwetter

Für Peter Ritter, der bei seiner „Ur-Alp“ seit zehn Jahren das Auer Älplerfest organisiert, hätte das Wetter nicht besser sein können, denn „bei ausgesprochenem Schönwetter wären viele Bauern mit Heuarbeit beschäftigt gewesen, so konnten sie zum Alpabtrieb kommen.“

Neun Alpen unterwegs

Beim Auer Alpabtrieb sind insgesamt neun Alpen auf dem Heimweg von der Hochalpe. Zum Festgelände kamen allerdings nur fünf Herden, denn das Vieh von den beiden Auenfeld- und den beiden Üntschenalpen blieb noch im Vorsäß auf Schalzbach oder Hopfreben. Mit dem Sommer waren die Älpler insgesamt zufrieden, berichtete Peter Geser, der mit seinem Team – Antonia und Verena Kohler, Silas Rüf und Bernd Madlener – seinen neunten Sommer auf Annalp verbrachte. Rund 75.000 Liter Milch hat er zu 300 Laiben verarbeitet und so etwa siebeneinhalb Tonnen Alpkäse produziert.

Einfacher hatte es da Josef Greber, der mit Christina Troy und Stefan Rüf auf Alpe Obere Diedams 50 Kühe zu melken hatte. Die Milch wurde von dieser Alpe allerdings zur Verarbeitung ins Tal gebracht.

Nach den „Schellern“ aus der Schweiz hatte Peter Ritter diesmal Akteure aus Traunstein für das Unterhaltungsprogramm nach Au geholt. Fredl Prosser, vor 31 Jahren Gründer und heute Leiter der „Hochberger Goaßlschnalzer“ aus Traunstein begeisterten mit ihren „knallenden“ Darbietungen die Besucher. Die „Goaßlschnalzer“ haben sich 1979 zu einer eigenständigen Gruppe zusammengeschlossen. Sie sind aber gleichzeitig alle Mitglieder im Trachtenverein.

Nicht minder konnte „Böhmisch Blos“ mit uriger Musik begeistern. Die Gruppe aus dem Mittelwald hatte in Au erst ihren dritten großen Auftritt und wurde ergänzt und unterstützt durch Hubert Pfefferkorn, der auch als Sänger bei „Böhmisch Blos“ und Handorgler bei den „Goaßlschnalzern“ seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte.

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