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Penibilität und viel Akribie am Wahlsonntag

Bregenz - Immerhin laufen bei der 46-jährigen Mutter zweier Töchter als Leiterin der Landeswahlbehörde im zweiten Stock des Landhauses die Fäden in Sachen Wahlergebnisse zusammen. So auch bei den jüngsten Wahlen zum Nationalrat.

Logistischer Aufwand

Im Team mit Andrea Schenkermayer (für die der Wahlsonntag mit dem erstmaligen Hochfahren der Computer bereits um 6 Uhr begann) und Christian Berger geht die gebürtige Tirolerin bereits Wochen vor dem Wahltag mit viel Akribie an die Sache heran. „Das ist meine zweite Wahl als Wahlleiterin. Der logistische Aufwand ist enorm. Seit Juli mussten wir Tausende E-Mails beantworten und die Wahl vorbereiten“, erzählt die Vorständin der Abteilung für Inneres im Landhaus. Darüber hinaus galt es, Wahlvorschläge und diverse Drucksorten penibel unter die Lupe zu nehmen.

Daten fürs Ministerium

Vor allem die Software der Computer, die mit jenen der vier Bezirkshauptmannschaften als Bezirkswahlbehörden vernetzt ist, werde im Vorfeld mehrfach auf Funktionstüchtigkeit geprüft, betont Rauch-Eiter, welche die in 96 Kommunen des Landes gesammelten Ergebnisse von zehn wahlwerbenden Gruppierungen per Datenleitung ans Bundesministerium für Inneres nach Wien liefert.

Programm für Notfälle

Sogar an „unvorhersehbare Eventualitäten“ wird in der Landeswahlabteilung gedacht. Sollten nämlich trotz vorsorglicher Kontrollen einmal Computer und Datenleitungen ausfallen, so laufen die Telefone heiß. Dann müssten sämtliche Ergebnisse übers Telefon in die Landeshauptstadt übermittelt werden. „Für jede Vorarlberger Kommune liegt eine händisch auszufüllende Liste stets griffbereit“, erklärt Rauch-Eiter, welche in ihrer Freizeit gerne in diverser Fachliteratur schmökert oder „vorzugsweise vegetarische Kost“ am heimischen Herd zubereitet.

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