Pauls Gitarre für 480.000 Euro

Die Gitarre, auf der Ex-Beatle Paul McCartney seine ersten Saiten zupfte, hat bei einer Auktion in London fast eine halbe Million Euro eingebracht.

Die Rex-Akustik-Gitarre wurde am Freitag für 330.000 Pfund (483.516 Euro) von einem Fan aus den USA per Telefon ersteigert.

Der bisherige Besitzer, Ian James, war ein Schulfreund von McCartney, der dem legendären Pilzkopf die ersten Griffe auf dem Instrument beibrachte. Der 64-Jährige trennte sich von dem historischen Stück, weil er mit dem Verkauf seinen Ruhestand finanzieren wollte – ein einträgliches Geschäft: Der Verkaufspreis erreichte das Dreifache des Schätzwertes.

Weniger gut schnitt dagegen eine Gitarre des 2001 verstorbenen George Harrison ab: Seine Fender Statocaster brachte gerade mal 10.000 Pfund ein. Als echte Verkaufsschlager erwiesen sich dagegen Stücke aus dem Besitz des 1980 ermordeten John Lennon. Unter anderem ergatterte ein anonymer Bieter Lennons berühmte Nickelbrille für den Preis von 30.000 Pfund. Insgesamt kamen bei der Auktion der Musikspezialisten Cooper and Owen mehr als 200 Kultobjekte aus dem Rockbusiness unter den Hammer. Das letzte Notizbuch von Doors-Sänger Jim Morrison erzielte 80.000 Pfund. Es enthielt teils unvollendete Gedichte, Lieder und Gedanken, die der Musiker in den letzten Tagen vor seinem Tod 1971 in Paris eingetragen hatte.

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