Paszek holt ersten Damen-Titel

Tamira Paszek hat bei ihrem ersten Challenger-Turnier nach dem Sieg im Doppel am Sonntag auch den Titel im Einzel geholt. Die erst 14-jährige Vorarlbergerin setzte sich in Sofia gegen die Deutsche Kristina Barrois mit 7:6,6:3 durch.

Auch die neun Jahre ältere Barrois, die heuer schon fünf Future-Siege aufzuweisen hat, stand erstmals im Endspiel eines Challengers. Der Erfolg der 14-jährigen Paszek ist gerade wegen ihres so jungen Alters freilich noch höher einzuschätzen. Im ersten Satz hatte die Dornbirnerin, die sich erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft hatte, beim Stand von 6:5 zwei Break- und damit Satzbälle, die sie jedoch ungenützt ließ. Der erste Durchgang ging ins Tie-Break, das sie mit 7:5 gewann. Ein Break im zweiten Satz genügte, um den Sieg gegen die WTA-Nr. 330 perfekt zu machen.

“Ich bin sehr glücklich, dass ich es geschafft habe, hier das Einzel und das Doppel zu gewinnen. Ich habe mich vier Wochen intensiv auf dieses Turnier vorbereitet und bin jetzt für die harte Arbeit belohnt worden“, freute sich Tamira, die Anfang August wegen einer eitrigen Angina, die mit Antibiotika behandelt wurde, eine zweiwöchige Pause einlegen musste. “Die ersten Trainingstage nach der Krankheit waren brutal, aber ich habe mich durchgebissen und bin jetzt wieder in Topform“, ergänzte Paszek, die noch am Sonntagabend nach Österreich zurückkehrte und ab Montag im BRG Schoren wieder die Schulbank drücken wird.

Ein offizielles Ranking für Paszek gibt es noch nicht, da sie erst nach dem dritten WTA-Turnier in die Rangliste aufgenommen wird. Mit nunmehr bereits 33,75 Punkten liegt sie bereits “virtuell“ schon auf Platz 485. Das dritte WTA-Turnier könnte Ende Oktober das Generali Ladies Linz sein. “Ich würde mich freuen, in Linz dabei zu sein. Es wäre ein großer Ansporn für mich, beim größten Damenturnier in Österreich zu spielen“, so Paszek, die sich in Sofia auch im Doppel mit der Schwester von Mario Ancic, Sanja, den Titel gesichert hatte.

Einen Titel für Österreich gab es auch in Sevilla: Der 23-jährige Marco Mirnegg, profitierte in seinem ersten Challenger-Finale (37.500 Dollar+H) beim Stand von 6:3,3:0 von der Aufgabe seines brasilianischen Gegners Marcos Daniel (Knöchelverletzung). Der Oberösterreicher wird nach seinem bisher größten Erfolg zum viertbesten ÖTV-Spieler im Ranking.

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