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Passion für Fasching und Funken

„Suppa, suppa – rühra!“: Die Gisig’r Milchsüppl’r feiern heuer ihr 30-jähriges Jubiläum.
„Suppa, suppa – rühra!“: Die Gisig’r Milchsüppl’r feiern heuer ihr 30-jähriges Jubiläum. ©Emir T. Uysal
Die Milchsüppl’r aus Gisingen feiern heuer ihr 30-jähriges Bestehen.
Eindrücke der Milchsüpplr

Vereine im Fokus. Faschings- und Funkenzunft Gisig’r Milchsüppl’r

Feldkirch. (etu) Gisingen ist bekannt für seine Milchsuppe und noch bekannter für seine „Milchsüppl’r“. Mit den Worten „Suppa, suppa – rühra!“ läutete die Zunft aus Gisingen kürzlich die „fünfte Jahreszeit“ ein. Bei 15 Mitgliedern lässt sich zunächst eine bescheidene Gruppe vermuten, doch ihre Aufgaben und Leistungen werden vom ganzen Dorf geschätzt. Seien es die klassischen Umzüge oder die 18 Meter hohen Funkentürme, mit denen am Festplatz Oberau jährlich der Winter ausgetrieben wird – der Verein wurde in den letzten drei Jahrzehnten zu einem nicht wegzudenkenden Teil Gisingens. Mit ihrer wilden Art wollen die Milchsüppl’r für gute Laune sorgen.

Jubiläum der Zunft
Heuer feiert die Faschings- und Funkenzunft ihr 30-jähriges Jubiläum. „Nach unserem Motto ,Die wilden Biker mit ihren Bikes‘ zeigen wir uns in eigener Montur“, erklärt Schriftführerin Katharina Hehle. Für ihre selbst zusammengeschweißten Fahrräder ernten sie staunende Blicke. „Es steckt eine Menge Arbeit hinter unseren Bikes, aber es macht riesig viel Spaß, wenn die Leute bei den ,Streifzügen‘ klatschen und uns ‚cool‘, ,genial‘ und ,stark‘ zurufen“, meint Obmann Karlheinz Allgäuer. Das Schönste sind aber, so Stefanie Hehle, die strahlenden Gesichter der Kinder, die zum Teil aus dem ganzen Oberland zum „Gisig’r Kinderfasching“ am Faschingsdienstag sowie zum Funken kommen. „Es ist eine schöne Bestätigung für die Organisation und den Fleiß.“ Knapp 800 Kinder nehmen jährlich an diesem Umzug teil, der sich von der Ringstraße über die Bifangstraße bis zum Oberauplatz erstreckt, wo der gemütliche Ausklang stattfindet. Der Kinderumzug ist und bleibt Besuchermagnet: „Es ist beeindruckend, mit welcher Mühe und Begeisterung sich Kinder, Begleitpersonen und Lehrpersonen in den Kinderumzug einbringen und tolle Kostüme selber basteln“, meint Hehle. Und auch bei den jährlichen Haussammlungen (die nächste findet im Jänner statt) zeigt die Bevölkerung ihr Engagement.

Funken wichtige Tradition
Die Zunft ist weiterhin bemüht, die Tradition des Funkenabbrennens am Leben zu erhalten. Jährlich werden zahlreiche Kinder beim Bau mit eingebunden und dafür mit einer Jause belohnt. Ein eigener Pyrotechniker ist für das Klangfeuerwerk zuständig. „Wir legen nicht nur auf die Zusammenarbeit untereinander, sondern auch auf die mit Vereinen, wie Guggamusik Schneggahüsler, Chaos Tätscher, Illspitztüffel oder MV Gisingen, und der WiGi viel wert“, so Allgäuer. Gerade die Guggamusik Chaos Tätscher und die Illspitztüffel sorgen bei den Funken für das gewisse Etwas. Und auch mit dem Bauhof arbeitet die Zunft eng zusammen.

Wer Interesse hat, die Zunft zu unterstützen oder sich aktiv im Dorfgeschehen einzubringen, kann sich bei katharina.hehle@aon.at melden.

Zahlen und Fakten:
30 jähriges Jubiläum feiert der Verein heuer.
800 Kinder aus Kindergärten, Schulen und Spielgruppen sind jedes Jahr Teil des Kinderumzugs.
23 Meter hoch ist die durchschnittliche Funkentanne und knapp 18 Meter hoch der Funken.

Umfrage. Warum bist du beim Verein?

Katharina Hehle
, (32), Schriftführerin
Der Verein bewirkt viel und ich bin froh, Teil davon zu sein. Die Freundschaften, die sich über die Jahre entwickelt haben, schätze ich sehr. Es ist schön, wenn man zusammenkommt und „a Gaudi“ hat.

Karlheinz Allgäuer, (40), Obmann
Um den Brauchtum des Funkenabbrennens nicht Aussterben zu lassen. Wenn ich das Leuchten in den Augen der kleinen Mäschgerle beim Kinderumzug sehe, weiß ich, dass es die große Mühe wert ist.

Stefanie Hehle, (26) Mitglied:
Ich bin erst seit zwei Jahren stolzes Mitglied des Vereins und fühl mich richtig wohl in der Truppe. Der Zusammenhalt wird hier großgeschrieben, das schätze ich am meisten an den Gisig’r Milchsüppl’rn.

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