Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Pass für noch mehr Täler

Die Wiege eines auf 37 Skigebiete angewachsenen Skipasses stand vor über 40 Jahren auf dem Salober, wo sich Warth und Schröcken "trafen".
Die Wiege eines auf 37 Skigebiete angewachsenen Skipasses stand vor über 40 Jahren auf dem Salober, wo sich Warth und Schröcken "trafen". ©Peter Strauß

(Ein Beitrag von Peter Strauß)

Gemeinsame Bregenzerwälder Liftkarte bezieht jetzt auch das Brandnertal ein.

Bregenzerwald. Der nächste Winter kommt bestimmt – und für Skifahrer und Snowboarder bringt er ein noch attraktiveres Kartenangebot: 20 Jahre nach Einführung des 3-Täler-Passes sind jetzt noch mehr Täler dabei. “Wir wollen vor allem die kleinen Skigebiete mit zum Teil nur einem Lift ins Boot holen und gleichzeitig durch die Einbeziehung weiterer Regionen den 3-Täler-Pass attraktiver machen”, gibt Thomas Übelher von den Skiliften Warth die langfristige Devise der Skipass-Politik aus.

Pionier Schröcken-Warth

Dass er sich ganz besonders für das Erfolgsmodell Tarifverbund einsetzt, kommt nicht von ungefähr, denn begonnen hat diese Strategie eines Tarifverbundes vor mehr als 40 Jahren, als die Skilifte Schröcken mit den Skiliften Warth eine gemeinsame Liftkarte entwickelten. Daraus entstand die “Punktekarte Hinterwald”, in die auch die Skigebiete von Damüls, Mellau, Diedamskopf und Bizau einbezog. Mit dem Verschwinden der Punktekarten kam auch das Aus für den Tarifverbund im Hinterwald, doch Tone Fink von den Bergbahnen Mellau und seine Kollegen Oskar Kohler und Klaus Wiethüchter (Warth-Schröcken) waren die treibenden Kräfte für ein zukunftsweisendes Projekt, den 3-Täler-(S)pass, der nach sorgfältiger Vorarbeit 1991 eingeführt wurde.

Schritt für Schritt

Die Skigebiete im Tiroler Lechtal wurden einbezogen, ebenso die Anlagen im Großwalsertal, die schon vorher über Damüls-Faschina (tarif)-verbunden waren und damit war die Drei-Täler-Skiregion Lechtal-Bregenzerwald-Großwalsertal perfekt. Noch nicht komplett, denn im Bregenzerwald warteten einige Liftgesellschaften zunächst noch ab, ehe sie sich ebenfalls anschlossen und den Tarifverbund Schritt für Schritt wachsen ließen.

Die Jugend interessieren

“Es war für die hochgelegenen großen Skigebiete von Anfang an klar, dass die kleinen Lifte im Nahraum des Ballungsraums Rheintal unbedingt mit im Boot sein müssen, denn dort machen die Kinder ihre ersten Gehversuche beim Skilaufen – und wenn sie das nicht mehr machen, dann gehen sie den ,Großen als Gäste von morgen verloren”, begründet Übelher das Interesse, möglichst alle “Kleinen” in den Tarifverbund einzubeziehen. Deshalb sind neben den drei “Gründerregionen” längst auch das Laternsertal, Balderschwang, Buch, Hohenems-Schuttannen, Dornbirn-Ebnit, Übersaxen, Götzis-Millrütte, Frastanz-Bazora/Gurtis und sogar Möggers-Scheidegg dabei. Und nach vielen kleinen Schritten folgte diesen Herbst der Paukenschlag mit der Einbeziehung des Brandnertals.

37 Skigebiete – 161 Lifte

“Damit”, so Übelher, “ist der 3-Täler-Pass – in Wirklichkeit heute ein 9-Täler-Pass – der größte Tarifverbund im Dreiländereck.” Die Anlagen von insgesamt 37 Skigebieten mit 161 Seilbahnen und Liften sowie 495 Kilometern Pisten können ab Saisonstart mit einer gemeinsamen Karte benützt werden. “Und wir arbeiten daran, noch attraktiver und größer zu werden”, gibt sich Übelher bestimmt, dass sich die 3-Täler-Verantwortlichen auf dem Erreichten nicht ausruhen wollen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Andelsbuch
  • Pass für noch mehr Täler
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen