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Paris: Mona Lisa zieht um

Das berühmteste Lächeln der Welt ist Montag und Dienstag nicht zu bewundern. Der Pariser Louvre übersiedelt die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci (1452-1519), vom Rosa-Saal in den neuen "Salle des Etats".

Erst am Mittwoch wird die „Mona Lisa“ wieder die Besucher anlächeln. Das Kunstwerk wurde seit 1974 nicht mehr bewegt.

Experten hatten seit geraumer Zeit um den Zustand der „Joconde“, wie das Bild auf Französisch genannt wird, gebangt. Das 77 mal 53 Zentimeter große, 13 Millimeter dicke und 2,5 Kilogramm schwere Bild weist nämlich die Besorgnis erregende Tendenz auf, sich zu wellen. Die konstanten 20 Grad Celsius und etwa 50 Grad Luftfeuchtigkeit, die in der neuen Vitrine herrschen sollen, seien nun ideale Bedingungen für das Kunstwerk. Ebenfalls ein neues Zuhause in der Vitrine wird die „Hochzeit von Kana“ von Veronese finden.

Anlässlich des Umzugs sollen die Museumsexperten eine ganze Reihe von Analysen an dem 1502 bis 1506 entstandenen Porträt der Lisa Gherardini, Ehefrau des reichen Großbürgers Del Giocondo, durchführen. Mit dreidimensionalen Abbildungen, Röntgenaufnahmen, Infrarotbildern und Pigmentanalysen wird eine genaue Bestandsaufnahme aller kleinen Mängel an dem Bild erstellt. An einem Bilderrand haben die Experten sogar einen Fingerabdruck entdeckt, ohne allerdings klären zu können, ob er einem Restaurateur gehörte oder Leonardo da Vinci höchst persönlich.

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