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Paris: Keine Spur von Picasso-Bildern

Das spurlose Verschwinden zweier Picasso-Bilder mit einem Gesamtwert von rund 50 Millionen Euro gibt der Polizei in Paris Rätsel auf. Die Ermittlungen würden "lang und schwierig".

So hieß es am Donnerstag aus ermittlungsnahen Kreisen. In der Wohnung der Picasso-Enkelin Diana Widmaier-Picasso, aus der die Gemälde offenbar gestohlen wurden, gibt es keine Spuren eines Einbruchs. Es wird vermutet, dass der Täter intime Ortskenntnisse besaß.

Als die Porträts von Pablo Picassos Tochter Maya und der zweiten Ehefrau des Jahrhundertkünstlers, Jacqueline, von der Wand verschwanden, befanden sich angeblich zwei Personen in der Wohnung. Die porträtierte Maya ist die Mutter der bestohlenen Picasso-Enkelin Widmaier-Picasso. Die Ermittler gehen nun der Frage nach, ob und wie die Alarmanlagen funktionierten. Darüber hinaus wurde Interpol eingeschaltet, um die Aufmerksamkeit der Behörden weltweit auf den Fall zu lenken. Auch die Kunstmärkte sind alarmiert.

Der 91-jährige Picasso hatte bei seinem Tod 1973 fast 1.900 Gemälde und 7.000 Zeichnungen hinterlassen. Dazu kamen Tausende anderer Werke. Rund 500 seiner Arbeiten gelten als vermisst. Das Porträt Mayas wurde mit Rahmen gestohlen, das Bildnis von Jacqueline aus dem Rahmen genommen. Picasso-Werke gehören zu den teuersten der Welt. Sein Gemälde „Junge mit Pfeife“ wird auf 107 Millionen Euro taxiert.

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