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Pará war eine Klasse für sich

Das Highlight der Beachvolleyballsaison ist gelaufen: 5000 Fans waren in den drei Tagen der Wolfurttrophy in der Beacharena an der Ach dabei. Der Sieg ging an den brasilianischen Weltmeister von 1997, Pará Rogério.  

Zusammen mit seinem Bruder Jan de Souza Ferreira gab er im Finale dem Duo Florian Gosch/Didi Maderböck mit 2:0 Sätzen das Nachsehen. Wobei auch die Zweitplatzierten zufrieden sein durften: Immerhin musste Olympiateilnehmer Flo Gosch seinen Standardpartner Bernhard Strauss verletzungsbedingt vorgeben – aber “Aushilfe” Didi Maderböck fügte sich glänzend ein.

Gosch sah es auch so: “Für eine Notlösung hat das sehr gut funktioniert, auch wenn die Feinabstimmung etwas fehlte. Aber Pará war im Finale zu gut – er ist nach wie vor einer der besten Beachvolleyballer Brasiliens – und damit der Welt.” Der 31-Jährige scheiterte heuer zwar öfters im internen Brasilianer-Duell um einen Startplatz bei den World-Series-Turnieren (in Klagenfurt hatte er immerhin die Vorjahresfinalisten Tande/Franco eliminiert), aber im Finale von Wolfurt demonstrierte er mit Bruder Jan, was Beachvolleyball auf Weltklasseniveau ist. Der Trophy-Sieger trinkt zwar – trotz aller Verlockungen der heimischen Fans bei den Beach-Partys im Zelt – kaum Alkohol, dennoch bekam er als zusätzliches Präsent eine Kiste Hefeweizen mit dazugehörigen Gläsern spendiert. “Weißbier ist in Brasilien ganz schwer zu bekommen, und ich liebe hin und wieder ein gemütliches Gläschen”, hatte der symphatische Brasilianer den Veranstaltern anvertraut – und die hatten prompt reagiert.

Direkt nach der Siegerehrung ging es zum Flughafen Zürich, denn nach einer Zweimonats-Tour auf Europas Turnieren freut sich Pará auf ein Wiedersehen mit seinem neunmonatigen Sohn. Und der Meister hinterließ: “Die Stimmung hier ist einmalig, die Leute waren unglaublich nett. Wenn ich nächstes Jahr in Europa unterwegs bin, komme ich sicher wieder!”

Wetterpech in Rankweil
Wetterpech hatten die Organisatoren des Damen-B-Cup Turnieres in Rankweil, das der VBC Rankweil mit dem Vorarlberger Verband veranstaltete. Bestes Ländle-Team wurden als Siebte die Schwestern Eva und Miriam Wildauer. Im Finale schlugen Katharina Münchmeyer und Michaela Oberhuber (zwei Tage zuvor Dritte in Wolfurt) das australische Duo Carla Kleverlaan und Larraine Bush 2:1. Die an Nummer eins gesetzten Jill Jasbar und Jasmin Moser (Zweite in Wolfurt) mussten verletzungsbedingt w.o. geben.

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