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Papst urgiert Freilassung von in Syrien entführten Bischöfen

Der Papst rief die Gläubigen auf, für entführte Menschen zu beten
Der Papst rief die Gläubigen auf, für entführte Menschen zu beten
Der Papst hat beim Angelusgebet am Sonntag die Freilassung der in Syrien entführten Bischöfe und Priester gefordert. Seine Sorge um diese "Brüder" sei sehr groß, sagte Papst Franziskus. Er rief die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen auf, für alle auf der Welt entführten Menschen zu beten.


Die Erzbischöfe Gregorios Yohanna Ibrahim und Boulos Yazigi waren am 22. April 2013 nahe Aleppo offenbar von islamistischen Milizen entführt worden. Bei dem Überfall wurde der Fahrer der beiden getötet. Bis heute gibt es keine Nachrichten über ihren Verbleib. Sämtliche Bemühungen für ihre Freilassung, unter anderem von Papst Franziskus, blieben bisher erfolglos.

Der Papst zelebrierte eine Messe für rund 100.000 Jugendliche, die zur Jugendwallfahrt anlässlich des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit auf dem Petersplatz versammelt waren. Dabei warnte Franziskus die Jugend vor Konsumhörigkeit und einem leeren Selbstverwirklichungsdrang. Freiheit bestehe nicht darin, “immer das tun zu können, was mir passt”, sagte er.

Am Samstag hatte der Pontifex überraschend Jugendlichen auf dem Petersplatz die Beichte abgenommen. Er ließ sich auf einem Plastikstuhl an den Bernini-Kolonnaden nieder. Mehr als eine Stunde sprach er als Beichtvater mit einer Reihe von etwa 13- bis 16-jährigen Burschen und Mädchen.

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